Die schönste Version

Roman | Eine radikal ehrliche Anklage an toxische Beziehungen und das System, das sie ermöglicht
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Inhaltsangabe

Ruth-Maria Thomas erzählt in ihrem gefeierten Debütroman, nominiert für den Deutschen Buchpreis 2024, die Geschichte von Jella und Yannick. Es ist eine Geschichte vom Aufwachsen in der ostdeutschen Provinz und der ersten großen Liebe, deren anfängliche Leichtigkeit sich in ihr Gegenteil verkehrt und eine toxische, gewaltvolle Dynamik entwickelt.

«Ein Muss für uns und wirklich jeden Mann, der ansatzweise verstehen möchte, wie das Aufwachsen als Frau im Patriarchat uns kaputtmachen kann.» – Louisa Dellert

Mit stilistischer Brillanz und seltener Drastik legt "Die schönste Version" die Abgründe einer Beziehung und die gesellschaftlichen Strukturen dahinter frei. Es ist die funkelnde und zugleich erschütternde Geschichte eines Erwachens, eine große Introspektion und eine Anklage – fesselnd, tiefgründig und von unerhörter Aktualität.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.10.2025
  • Autor/Autorin: Ruth-Maria Thomas
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 4. Auflage
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/125/20 mm
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783499014383
Pressestimmen
»Ein starker, aufwühlender Debütroman!«
nn.de (Nürnberger Nachrichten), 2. Juli 2025
»[eine] Geschichte über eine junge Frau aus Ostdeutschland mit einer toxisch-gewaltvollen Beziehung. Jedes einzelne dieser drei Themen ist mittlerweile gut bearbeitet – aber kaum jemals so brutal anmutig, wie es sich Thomas vornimmt. Mit diesem Roman, der so mühelos die Erzählregister zwischen einer panisch atemlosen Sprache und einer ausgeruhten Sanftheit wechselt.«
Berit Dießelkämper, Die Zeit, 19. September 2024
»Das Wunderbare ist dabei, dass der Roman nicht die Absicht hat, moralisch oder programmatisch zu sein [...], für das Problembewusstsein ist der Leser selbst zuständig. [...] Das Drama ist die Uneindeutigkeit, und ihre präzise Darstellung ist die große Kunst dieses Romans.«
Berit Dießelkämper, Die Zeit, 19. September 2024
»Ein Buch, das jetzt, wo es existiert, deutlich macht, dass es gefehlt hat. Ein Buch, das vor allem nicht „nur" von Frauen gelesen werden sollte.«
Birthe Kleemann, LVZ Online (Leipziger Volkszeitung Online), 28. August 2024
»Dringlich, unmittelbar, höchst lohnend.«
Norbert Windeck, Aachener Zeitung, 26. August 2024
»Literarisch hervorragend.«
RBB Radioeins, 12. August 2024
»Thomas’ Sprache spiegelt die Ambivalenzen ihrer jungen Heldin. Sie schreibt unverfroren, atemlos und gleichzeitig nachdenklich, melancholisch, zart.«
Anna Dreussi, Spiegel.de, 3. August 2024
»Es ist eine ganz, ganz große Stärke dieses Debütromans die Nachwende- Nullerjahre-Stimmung eingefangen zu haben. [...] Ein deutscher Nachwenderoman.«
Przemyslaw Zuk, Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 31. Juli 2024
»Eine Reflexion der Sozialisation als Frau, also das Frauwerden in einer Welt, die so stark von männlicher Vorstellung und männlicher Macht geprägt ist. [...] Es ist radikal hartnäckig, was Ruth-Maria Thomas macht.«
Przemyslaw Zuk, Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 31. Juli 2024
»In dem Versuch, die gesellschaftlichen Bedingungen von Gewalt gegen Frauen literarisch zu erforschen, stellt sich Thomas in eine Tradition, die von Ingeborg Bachmann bis Lana Lux reicht. Schonungslos wie einfühlsam erzählt Thomas eine Geschichte, die kein Einzelfall ist — und dennoch höchstpersönlich.«
Deutschlandfunk "Büchermarkt", 25. Juli 2024
»Es ist sehr fein geschrieben, sehr stark und auch sehr klar. [...] Sie findet Worte für Dinge, für die es oft keine gibt.» Mona Ameziane, MDR«
MDR Fernsehen, 23. Juli 2024
»In „Die schönste Version“ erzählt Ruth-Maria Thomas von Gewalt und Scham in einer toxischen Beziehung. Ein starkes Buch über Liebe, Freundschaft, Hass und Umbrüche.«
Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 20. Juli 2024
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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»Er brauchte sie, damit es funkelte. Und sie brauchte ihn, um ungestört funkeln zu können.«

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Michelle ist Anfang dreißig, als ihr Leben im Osten des Landes auseinanderbricht. Sie steigt auf ihre Vespa, lässt alles hinter sich und fängt von vorne an: Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf Luxus, westdeutschen Reichtum und – Henry. Einer, der ganz andere Startmöglichkeiten hatte als sie, dem es nie an irgendetwas gemangelt hat. Sie verlieben sich, allen Unterschieden zum Trotz. Ein sorgenfreies Leben scheint Michelle erstmals möglich – nur zu welchem Preis?

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