Die Revolutionäre des Ich

Und die Erfindung des modernen Selbst | Authentizität, Achtsamkeit, Selbstoptimierung: Woher kommt der Kult ums Ich?
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Inhaltsangabe

Zwischen Freiheit und Narzissmus: Wie das Ich die Welt eroberte

Die Beschäftigung mit dem Ich hat – noch vor einhundert Jahren völlig ungeahnte – Ausmaße angenommen. Die Psyche heilen, eine gute Idee. Aber auch, das Ich auf den kleinsten Haarriss zu durchleuchten? 

Brillant erzählt und reich bebildert: Steve Ayan verbindet historische Genauigkeit mit literarischer Spannung

Das Ich ist zum Kernstück unserer Kultur geworden. In seinem neuen Sachbuch begibt sich Steve Ayan auf die Suche nach den Ursprüngen dieser Entwicklung. Im Zentrum stehen dabei die Revolutionäre des Ich. Dazu gehören Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller – vier Denker, die das Selbst neu erfanden. Mit erzählerischer Wucht porträtiert Steve Ayan diese Ikonen der Psychologie und zeichnet so ein Bild von der Befreiung des Individuums in den 1920er-Jahren bis zum digitalen Narzissmus. Ayan zeigt eindrucksvoll, wie die Suche nach Authentizität zur Obsession wurde – klug, lebendig und von bestechender Gegenwartsrelevanz.

»Eine meisterhafte Erkundung vier so verschiedener wie bedeutender Protagonisten der Ich-Kultur – und eine heitere Einladung, dem Zeitgeist der Selbstbespiegelung zu widerstehen.« Wolfram Eilenberger

  • Für Leserinnen und Leser von Andrea Wulf und Hanno Sauer
  • Vier Persönlichkeiten, die unser Verständnis vom Ich revolutionierten: Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller
  • »Ein richtig, richtig guter Erzähler. (...). Dass er so reich erzählt, ist genau die große Stärke dieses Buches.« Deutschlandfunk Kultur über Steve Ayans ›Seelenzauber‹
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.08.2026
  • Autor/Autorin: Steve Ayan
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 336
  • ISBN: 9783423285551
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Vier Persönlichkeiten, die unser Verständnis vom Ich revolutionierten: Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller
  • Brillant erzählt und reich bebildert: Steve Ayan verbindet historische Genau-igkeit mit literarischer Spannung
  • Authentizität, Achtsamkeit, Selbstoptimierung: Woher kommt der Kult ums Ich?
  • Für Leserinnen und Leser von Andrea Wulf und Hanno Sauer
Pressestimmen
»Sein Buch ›Die Revolutionäre des Ich‹ bilanziert kritisch die Erfolgsgeschichte des „wahren“, „authentischen“ Ich, das unter einer Fülle von Konventionen verborgen, oft gar verschüttet ist und darauf wartet, als Kern des Selbst freigelegt und ins Zentrum des eigenen Lebens gestellt zu werden.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 2. Oktober 2026
»Blickt man auf den Einfluss dieser Forschenden, überrascht es nicht, dass man ›Die Revolutionäre des Ich‹ auch als Geschichte der Psychoanalyse im 20. Jahrhundert lesen kann. Das Buch gerät dabei zum „Crashkurs“ dieser Theorien. Unterhaltsam ist das obendrein, denn Steve Ayan erzählt gut und gerne.«
Benjamin Knödler, Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 8. September 2026
»Der Wissenschaftsjournalist porträtiert Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller – vier Ikonen der modernen Psychologie. In Zeiten, in denen ‚psychisch lädiert’ das neue Normal ist, sollte man sie wiederentdecken.«
Marc Reichwein, welt.de, 1. September 2026
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Ich und andere Irrtümer

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»Erkenne dich selbst!« Dieses Motto des antiken Orakels von Delphi lebt bis heute in den Köpfen vieler Menschen fort. Doch unser Ich ist viel facettenreicher und wandlungsfähiger, als es uns subjektiv erscheint. Anhand vieler Studien und praktischer Beispiele illustriert der Wissenschaftsjournalist Steve Ayan, wie unser Selbstbild entsteht und warum es verzerrt, ja oft sogar falsch ist.

Sie wollen ihr wahres Ich verstehen, um im Einklang damit glücklich zu werden. Doch was, wenn es gar kein wahres Ich gibt? Wie wir uns selbst wahrnehmen, hat weitreichende Folgen für unser Denken, Fühlen und Handeln. Statt ein vermeintlich genaues Profil unseres Ichs zu zeichnen, sollten wir uns die nötige Offenheit bewahren, um die zu werden, die wir sein können. Steve Ayan bietet uns auf Basis der neuesten psychologischen Forschung einen faszinierenden Einblick in die Wissenschaft der Persönlichkeit und Selbsterkenntnis.

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