
Teil der Reihe: Leben lernen (Band 246)
Die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Schematherapie behandeln
Inhaltsangabe
Vorwort von Wendy T. Behary . . . . . . . 13
Einleitung 15
1. Einführung in die Schematherapie . . . . . . . . . 21
1.1 Unterschiede zwischen Schematherapie und Kognitiver Verhaltenstherapie. . . . . . . . . . . 22
1.2 Theoretische Basis der Schematherapie . . . 25
1.2.1 Frühkindliche maladaptive Schemata . . . . . . . . . . . 25
1.2.2 Schemadomänen . . . . 28
Domäne I: Abgetrenntheit/Ablehnung . . . . . . . . . 28
Domäne II: Eingeschränkte Autonomie und Leistungsfähigkeit . 29
Domäne III: Ohne Grenzen sein . . . . 30
Domäne IV: Fremdbezogenheit . . . . 30 Domäne V: Wachsamkeit und Gehemmtsein . . . . 30
1.2.3 Maladaptive Bewältigungsstrategien (Kompensationsmechanismen oder Copingstile) . . . . . . . . 32
»FIGHT« Überkompensation . . . 32
»FLIGHT« Vermeidung . . . . . . . . . . 33
»FREEZE« Erdulden 34
1.2.4 Modusansatz zur Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen . . . . . . . . . 35
Kind-Modi . . . . . . . . . 39
Maladaptive Bewältigungsmodi . . . . 42
Maladaptive Elternmodi . . . . . . . . . . 43
Gesunder Erwachsener-Modus . . . . 43
1.3 Indikation und Kontraindikation für den Einsatz von Schematherapie . . . . . . . . . . . 45
1.4 Beschreibung des Therapieprozesses . . . . . 46
1.4.1 Übergeordnete Ziele der Behandlung . . . . . . . . . . . 46
1.5 Schematherapeutische Bausteine in chronologischer Reihenfolge . . . 47
1.5.1 Evaluation der Schemata und Edukation . . . . . . . . 47
1.5.2 Kognitive Techniken . 49
Historische Überprüfung . . . . . . . . . 49
Dialoge zwischen der »Schemaseite« und dem gesunden Erwachsenen . . . . . . . . . . . 51
Schema-Memos . . . . . 52
Schematagebuch . . . . . 52
1.5.3 Emotionsfokussierte Techniken . . . . 52 »Limited Reparenting« . . . . . . . . . . . 54
Unterbrechung dysfunktionaler Verhaltensmuster . . . . 56
Modusarbeit . . . . . . . . 57
1.6 Wirksamkeitsnachweis . . . . . 58
1.7 Abgrenzung zu anderen Therapien . . . . . . 60
1.8 Zusammenfassung, Kritik und Ausblick . . 62
2. Symptomatik und Diagnostik der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (= NPS) 69
2.1 DSM-IV-Kriterien der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . . . . 71
2.2 Kriterien der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (modifiziert nach Millon) . . 72
2.3 Narzissmus-Erstbeschreibung . . . . . . . . . . . 74
2.4 Ätiologische Konzepte für die Genese von Narzissmus . . 77
2.5 Ätiologie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung aus schematherapeutischer Sicht: Frühe maladaptive Schemataund Schemadomänen . . . . . . . . . 79
2.5.1 Domäne I und aktive Schemata . . . . 79
Schema Misstrauen/Missbrauch . . . 79
Schema emotionale Entbehrung . . . 82
Schema Unzulänglichkeit/Scham . . 84 Schema soziale Isolation . . . . . . . . . . 86
2.5.2 Domäne II und aktive Schemata . . . 86
Schema Abhängigkeit/Inkompetenz 87 Schema Verstrickung/unterentwickeltes Selbst . . . 87
2.5.3 Domäne III und aktive Schemata . . 88
Schema Anspruchshaltung/Grandiosität . . . . . . . . 90
Schema unzureichende Selbstkontrolle/-disziplin 91
2.5.4 Domäne IV und aktive Schemata . . 92
Schema Unterordnung/Unterwerfung . . . . . . . . . . 93
Schema Streben nach Zustimmung und Beachtung . . . . . . . . . . 95
2.5.5 Domäne V und aktive Schemata . . . 96
Schema unerbittliche Standards . . . . 97
2.6 Schemamodi bei der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . . . . 97
2.6.1 Modus der narzisstischen Selbsterhöhung . . . . . . . 97
2.6.2 Modus des distanzierten Beschützers/ der distanzierenden Selbstberuhigung . . . . . . . . . . 100
2.6.3 Modus des einsamen/beschämten Kindes . . . . . . . 102
2.6.4 Modus des ärgerlichen Kindes . . . . . 102
2.6.5 Modus des fordernden Elternteils . . 103
3. Therapie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . 105
3.1 Einige Vorbemerkungen zur Therapie der NPS: übliche Hindernisse auf dem Weg . . . . . . . 105
3.2 Regeln und Hilfestellungen für die Therapie von Patienten mit NPS . . . . . . . . . 108
Die Therapiebeziehung muss von gegenseitigem Respekt geprägt sein . . . . . 108
Patient und Therapeut müssen sich sicher fühlen können . . . . 109
Es müssen Grenzen gesetzt werden . . . . 109
Die Entdeckung der Durchschnittlichkeit . . . . . . . . . . . 110
Die Patienten müssen lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat . . . . . . . 110
Auf die Kraft des Wir bauen . . . . . . . . . . 111
Die günstige Auslegung zweifelhafter Umstände:
In dubio pro reo . . . . . . . . . 112
Die Regel der impliziten Annahme . . . . . 112
Als Rollenmodell fungieren, wenn es um
Entschuldigungen geht . . . 113
Bei Konflikten auf die Metaebene wechseln . . . . . . . . . 113
Unterscheiden zwischen Schuld und Verantwortung . 114
Die Modussprache benutzen . . . . . . . . . . 114
Konzepte aus der Neurobiologie einführen . . . . . . . . . . 116
Hilfsmittel zur Annäherung an die Vergangenheit . . . 116
Rückschläge antizipieren und nicht die Geduld
verlieren . . . 117
Loben und Unterstützung verbalisieren . 118
4. Schematherapeutische Interventionen . . . . . 119
4.1 Schematherapie für einen Patienten mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung . . . . . 119
4.2 Schematherapeutische Fallkonzeption . . . . 121
Hintergrundinformation . . . 121
Therapieanlass, Achse-I-Symptome, Schweregrad . . . . . . 121
Relevante Schemata mit Bezug zur biografischen Entwicklung . . 121
Relevante Modi . . . . . . . . . . . 122
Aktuelle Probleme und lebensgeschichtliche Einbindung (life patterns) . . 122
Schema und Modustrigger . . 123
Mögliche temperamentbedingte und biologische Faktoren . . . . . 123
Ursprünge der Probleme in der Entwicklung (Erinnerung an Erlebnisse mit Mutter, Vater, Geschwistern, Peers) . . . . . . . 123
Wichtige Kindheitserinnerungen und -bilder . . . . . . . . . 124
Kognitionen und kognitive Verzerrungen . 124
Schemabewältigung . . . . . . . 124
Sich-Fügen, Sich-Abfinden . . . . . . . . 124
Vermeiden . . . . . . . . . . 124
Überkompensation . . 124
Therapeutische Beziehung (Schemata und Modi des Patienten während der Sitzungen, Reaktionen des Therapeuten, Gegenübertragung) . . . . . . . 125
4.3 Therapieziele . 125
4.3.1 Therapieoptionen . . . . 126 Grenzen setzen . . . . . . 126
Emotionsaktivierende Techniken . . 128
Stuhldialog mit der verletzlichen Seite . . . . . . . . . . 128
Stühlearbeit mit mehreren Stühlen: der Modus des distanzierten Beschützers . . . . . . 130
Moduskonzept . . . . . . 131
Imagination zum Modus des verletzlichen Kindes 131
Weitere Möglichkeiten zum Einsatz von Imagination . . . . . . . . . 135
Umgang mit der Selbsterhöhung: die Technik der empathischen Konfrontation oder die »Ja,-aber-...«-Intervention . . . . . . . . 136
Den Grundkonflikt darstellen: Stuhldialog zwischen der Selbsterhöhung und dem vulnerablen Kind . . . . 139
Stuhldialog mit dem fordernden Elternteil . . . . . . 140
Kognitive Techniken . 142
Die Ebene der Verhaltensänderung . 143
Behandlungsabschluss, Katamnese, Diskussion . . 144
4.4 Fallstricke in der Behandlung: Wenn Schemata der Therapeuten getriggert werden . . . . . . . . . . 144
4.5 Zusammenfassung und Ausblick . . . . . . . . 146
Wendy T. Behary: Die Kunst der empathischen Konfrontation – mit narzisstischen Klienten arbeiten . . 149
Danksagung . . . . . . . . . . 163
Literatur . 165
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 26.06.2018
- Autor/Autorin: Eva Dieckmann
- Reihe: Leben lernen, Teil 246
- Einband: Paperback
- Auflage: 2. Aufl. 2018
- Verlag: Klett-Cotta
- Sprache: Deutsch
- Seitenanzahl: 168
- ISBN: 9783608892369
Herstellerinformationen
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