Die Mauersegler

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Inhaltsangabe

Toni ist ein Antiheld, der das Leben nicht liebt. Als Philosophielehrer an einem Gymnasium in Madrid lebt er nach einer Trennung alleine, mit Hund, und fasst einen Entschluss: Er will seinem Leben ein Ende setzen. In genau 365 Tagen. Am 31. Juli beginnt das letzte Jahr, und dieser Roman hat 365 Kapitel, eins für jeden Tag. Die ersten Monate sind für Toni geprägt von Erinnerungen an seine Familie in der wechselhaften spanischen Geschichte, Beobachtungen seiner Landsleute und Erlebnissen, die ihn in seiner Weltsicht bestärken. Doch dann kommt es zu einer unerwarteten Begegnung mit einer Frau, deren Hund auch Toni heißt. Ein Zeichen! Und mit einem Mal gerät Tonis Plan ins Wanken.

Nach dem internationalen Bestseller Patria legt Aramburu einen großen humanistischen Roman vor. Voller Herzenswärme, traurig, lustig, zutiefst berührend: ein meisterhaftes Werk. Die Chronik eines Countdowns, die auf fantastische Weise von der Hoffnung auf ein glückliches Leben erzählt. Für die spanische Kritik ist es schon jetzt ein Klassiker des 21. Jahrhunderts. 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.09.2022
  • Autor/Autorin: Fernando Aramburu
  • Übersetzung: Willi Zurbrüggen (aus dem Spanischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/154/49 mm
  • Seitenanzahl: 832
  • ISBN: 9783498003036
Darum lohnt sich dieses Buch

Spanien ist Gastland der Frankfurter Buchmesse 2022 – und dies der gewaltigste spanische Roman des Jahres.

Pressestimmen
»Ein ebenso kluger wie vergnüglicher Countdown zum Selbstmord... Der Weg zum Tod wird zur Ode an das Leben und gibt tiefen Einblick in das Spanien der Post-Franco-Ära.«
3Sat "Kulturzeit", 19. Oktober 2022
»Aramburu hat nicht nur eine gute Story, er hat unzählige Geschichten parat. Und er will sie uns alle erzählen... Es bleibt spannend bis zum Schluss.«
Christina Dany, Falter, 19. Oktober 2022
»Aramburus Roman weitet sich zum Gesellschaftsporträt… Er schaut darauf, wie Menschen sich zu- und miteinander verhalten, was sie antreibt. So entsteht ein vielschichtiges, nuancenreiches Bild des heutigen Spanien.«
Holger Heimann, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 17. Oktober 2022
»Eine in jeder Zeile lesenswerte, begeisternde, mal skurrile, mal surreale, mal witzige und immer warmherzige Feier des Lebens.«
Reinhard J. BREMBECK, Süddeutsche Zeitung, 15. Oktober 2022
»Ein melancholischer, trotzdem hoch komischer Roman mit schelmischen Elementen.«
Linda Stift, Die Presse, 15. Oktober 2022
»Eine gelungene, intelligente und sehr vergnügliche Lektüre.«
B5 "Neues vom Buchmarkt", 5. Oktober 2022
»Eine tiefgründige, humorvoll-satirische Abrechnung mit der Oberflächlichkeit und der Kommunikationsunfähigkeit... Wer bis ins kleinste Detail durchkonstruierte und nie in Albernheiten abgleitende Satire liebt, wird Fernando Aramburos Roman verschlingen.«
Eva Karnofsky, SWR 2 "Lesenswert", 27. September 2022
»Dieser Autor und sein Erzähler interessieren sich nicht für Programme und Ideologien. Aramburu schaut darauf, wie Menschen sich zu- und miteinander verhalten, was sie antreibt. So entsteht ein vielschichtiges, nuancenreiches Bild des heutigen Spanien.«
ORF Ö1 "Ex Libris", 25. September 2022
»Aramburu führt uns in die Tiefen einer gewöhnlichen menschlichen Seele, fast so wie sein kürzlich verstorbener Landmann Javier Marías.«
Johannes Mundry, Hessische Allgemeine, 23. September 2022
»Fernando Aramburus über 800 Seiten dicker Roman liest sich wie Honigmilch mit Pfeffer, flüssig und amüsant zwar, aber durchsetzt mit unerwarteter Schärfe, und keine Minute langweilig.«
Jutta Duhm-Heitzmann, WDR 5 "Scala", 20. September 2022
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Der Junge

€14,00

Jeden Donnerstag geht der alte Nicasio zum Friedhof und besucht das Grab seines Enkels Nuco. Er spricht mit ihm, erzählt dem Jungen, was vor sich geht in der Welt. Am 23. Oktober 1980 gab es im Keller der Schule, die der sechsjährige Junge besuchte, eine gewaltige Propangasexplosion, die das gesamte Erdgeschoss zerstörte. Fünfzig Kinder und drei Lehrer kamen bei dem Unglück ums Leben; darunter auch Nuco. Der ganze Ort Ortuella steht unter Schock. Die Eltern des Jungen verarbeiten das Ereignis auf unterschiedliche Weise. Während José Miguel alle Erinnerung kappen und nach vorne schauen will, um nicht an Trauer zu zerbrechen, lässt Mariaje das Geschehene nicht los. Irgendwann versuchen die beiden, wieder ins Leben zu kommen. Doch eines Tages verschwindet José Miguel. 

«Leuchtende Momente der Nähe und der Zärtlichkeit, skurril-witzige Passagen, verborgene Geschichten, die spannungsvoll ans Licht kommen, und zum Schluss auch ein Moment der Hoffnung.» RBB Radioeins

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