Die Liebhaberinnen

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Inhaltsangabe

Auch in diesem Roman der österreichischen Autorin fasziniert das buchstäblich unheimliche Talent, Alltagsgeschichten auf den Grund zu gehen. Welche Entfaltungsmöglichkeiten hat eine Arbeiterin? Sie kann einen Mann heiraten, der ihr den gesellschaftlichen Aufstieg garantiert. Doch wie andere Möglichkeiten, so sind auch sozial attraktive Männer rar, und die attraktivsten sind schon vergeben. So setzt zwischen zwei «Liebhaberinnen» ein Konkurrenzkampf auf Leben und Besserleben ein, der mit Wucht ausgetragen wird.
«Beide ‹Liebhaberinnen› sind die Betrogenen. ‹wenn einer ein Schicksal hat, dann ist es ein mann. wenn einer ein schicksal bekommt, dann ist es eine frau.› ... Bestechend an dieser Schriftstellerin ist die Genauigkeit und Schärfe, mit der sie in eine Welt falscher Glücksvorstellungen eindringt.» (Frankfurter Rundschau)

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 02.03.1989
  • Autor/Autorin: Elfriede Jelinek
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 43. Auflage, Neuausgabe
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/115/11 mm
  • Seitenanzahl: 208
  • ISBN: 9783499124679
Pressestimmen
»Beide «Liebhaberinnen» sind die Betrogenen. «Wenn einer ein Schicksal hat, dann ist es ein mann. Wenn einer ein Schicksal bekommt, dann ist es eine frau.» ... Bestechend an dieser Schriftstellerin ist die Genauigkeit und Schärfe, mit der sie in eine Welt falscher Glücksvorstellungen eindringt.«
Frankfurter Rundschau
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Die Klavierspielerin

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Erika Kohut, Klavierlehrerin am Wiener Konservatorium, lebt in symbiotischer, klaustrophobischer Enge mit ihrer herrschsüchtigen Mutter. Von Kindheit an auf musikalische Höchstleistung gedrillt, bleibt ihr das wahre Leben fremd – sie begegnet ihm nur noch als distanzierte Voyeurin an den Rändern der Gesellschaft. Als ihr Schüler Walter Klemmer in diese hermetische Welt einbricht, prallen zwei unvereinbare Vorstellungen von Begehren aufeinander. Erika, unfähig zu echter Nähe, flüchtet sich in ein radikales Szenario aus Macht und Unterwerfung.

In Jelineks unerbittlicher Sprache wird die Geschichte einer Selbstzerstörung zur messerscharfen Analyse von bürgerlicher Disziplinierung und der Unmöglichkeit von Liebe. Die Klavierspielerin brachte der Autorin den internationalen literarischen Durchbruch und erlangte auch durch Michael Hanekes preisgekrönte Verfilmung weltweite Berühmtheit. 2004 wurde Elfriede Jelinek mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

«Eine literarische Glanzleistung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Die Bilder einer geradezu tödlichen Mutter-Tochter-Beziehung im Roman ‹Die Klavierspielerin› von Elfriede Jelinek können einen schon weit über den Buchdeckel hinaus verfolgen.» (Der Spiegel)
«Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in einen verführerischen Bann gezogen ... Wichtig ist das Buch nicht, weil es die (auch pornographischen) Phantasien des lesenden Voyeurs stimuliert, sondern weil der Roman ein besseres Verstehen über perverse Formen ‹abweichenden› Verhaltens bewirkt.» (Norbert Schachtsiek-Freitag, Frankfurter Rundschau)
«Aggressive Lakonismen, bitterer Witz, die Nähe zur Sprache der Bürokratie und zum Kalauer, die kalte, fast denunziatorische Art der Personenzeichnung – all diese Stilzüge fanden sich auch schon früher in den Werken dieser Autorin und machten ihren Ton unverwechselbar. Nie zuvor hat jedoch diese Sprachdeformation das Erzählte derart adäquat und meisterhaft abgebildet.» (Die Weltwoche)

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