Die Künstliche Mutter

Roman | Hermann Burger ist einer der wichtigsten Schweizer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts | Taschenbuchausgabe zehn Jahre nach Erscheinen der Werkausgabe
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Inhaltsangabe

Nach dem durchschlagenden Erfolg von „Schilten“ erschien 1982 Hermann Burgers zweiter Roman „Die Künstliche Mutter“, seine wohl waghalsigste Phantasie und Konstruktion. Darin reist der Privatdozent Wolfram Schöllkopf, der nach dem Verlust seiner universitären Arbeitsstelle einen Zusammenbruch erleidet, zur Kur in eine aufgelassene militärische Festung im Gotthardmassiv. Schöllkopf wird analysiert und einer abenteuerlichen Therapie unterzogen, an deren Ende die Erkenntnis steht: Erst im Tod ist das Leben endlich genesen. Ein episch-wuchtiger Roman, bitterscharfe Analyse der Schweiz, Satire auf Akademie und Psychologie – und zugleich der grandiose Versuch, mit den Mitteln des Erzählens einen Heilungsprozess in Gang zu setzen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.06.2025
  • Autor/Autorin: Hermann Burger
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 184/116/29 mm
  • Seitenanzahl: 400
  • ISBN: 9783312013937
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Zehn Jahre nach Erscheinen der Werkausgabe erstmals zugänglich im Taschenbuch
  • Burgers sprachgewaltigstes Werk
Pressestimmen
»Nicht jugendfrei, gewiss, atemberaubend allemal.«
Philipp Theisohn, Die Zeit, 30. März 2026
Herstellerinformationen
Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: info@harpercollins.de

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Urbrenner

€24,00

Erstveröffentlichung aus dem Nachlass – Hermann Burgers erstes Romanprojekt 

Im Alter von 27 Jahren beginnt Hermann Burger im Sommer 1969 sein erstes Romanprojekt: den Urbrenner. Er führt den Text zeit seines Lebens weiter und schöpft daraus schließlich für die Tetralogie seiner Brenner-Romane, die ein Fragment bleibt – Burger stirbt einen Tag vor Erscheinen des ersten Bands an einer Überdosis Medikamente. Der Urbrenner, der nun erstmals veröffentlicht wird, enthält Burgers existenzielle Urszenen, die der noch junge Schriftsteller dem eigenen Leben entlehnt. So verarbeitet dieser stark autobiografische Text prägende Erlebnisse aus Burgers Kindheit und Jugend in Menziken. Eine sensationelle Entdeckung, die erstaunliche Einblicke in die Anfänge des Romanschriftstellers Burger offenbart. 


»In Brenner stehen Burgers schönste Seiten.« Die Zeit 

»Ich halte Hermann Burger für eine einzigartige Erscheinung in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Dieser Meister einer gleichsam kaskadischen Prosa wird, ich wünsche es sehr, verständnisbereite und begeisterte Leser auch in diesem Jahrhundert finden.« Peter Härtling 

»Hermann Burger war ein Artist, der immer aufs Ganze ging, der sich nicht geschont hat. Er war ein Mensch mit einer großen Sehnsucht nach dem Glück.« Marcel Reich-Ranicki 


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