»Die haben Geld und machen Kampfsport«

Wie Kinder Antisemitismus und Differenz reproduzieren
Angebot€35,99
inkl. MwSt. • Kein physischer Versand
Sofort per Download lieferbar
Ihr Downloadlink kommt direkt per E-Mail.
EPUB: lesbar auf Tolino, Kobo, PocketBook, Smartphone, Tablet und in vielen Lese-Apps.

E-Book
PDFWie Kinder Antisemitismus und Differenz reproduzieren - 265 Seiten €35,99 EPUBWie Kinder Antisemitismus und Differenz reproduzieren - 265 Seiten €35,99 Aktuell
✓14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe
1. Einleitung 1.1 Genese der Fragestellung und Erkenntnisinteresse 1.2 Theoretische und methodische Überlegungen 1.3 Struktur der Arbeit 2. Entwicklung kindlicher Agency – Historisch-systematische Grundlagen der qualitativen Kindheitsforschung 2.1 Historische Konstruktionen von Kindheit und Handlungsfähigkeit 2.1.1 Historisierung der Kindheit: Von Rousseau bis Ariès – Kindheit als eigenständige Lebensphase? 2.1.2 Kindheit als Phase der Unvollständigkeit: Frühe Neuzeit bis Aufklärung 2.1.3 Das »Jahrhundert des Kindes«: Erste Ansätze einer Anerkennung kindlicher Eigenständigkeit 2.2 Disziplinäre Perspektiven auf Kinder und die Herausbildung kindlicher Agency 2.2.1 Kinder als Entwicklungsprojekte: Perspektiven der Entwicklungspsychologie 2.2.2 Kinder als Sozialisationsobjekte: Sozialisationsforschung und die schwindende Agency 2.2.3 Wendepunkt: Die Kindheitssoziologie und die Geburt der Childhood Studies 2.2.4 Erziehungswissenschaftliche Kindheitsforschung im deutschsprachigen Raum 2.2.5 Generationale Ordnung und Kinderkulturen im Kontext kindlicher Agency 3. Antisemitismus als Differenzkonstruktion 3.1 Begriff und Definition von Antisemitismus 3.1.1 Erscheinungsformen von Antisemitismus 3.2 Antisemitismus und das Konzept des Otherings 3.2.1 Das Konzept des Otherings in postkolonialen Theorien 3.2.2 Über das Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus 3.2.3 Antisemitisches Othering 4. Forschungsstand: Kindheit und Differenz 4.1 Studien aus dem angloamerikanischen Raum 4.2 Studien aus dem deutschsprachigen Raum 4.3 Studien über Konstruktionen von religiös codierter Differenz 4.3.1 Religionspädagogische Perspektiven 4.3.2 Relevante Studien aus dem internationalen Kontext 4.3.3 Erziehungswissenschaftliche Forschung 4.4 Leerstelle in der Antisemitismusforschung: Die Phase der frühen und mittleren Kindheit 4.5 Sozial- und entwicklungspsychologische Erkenntnisse über Differenzwahrnehmung und Vorurteilsentwicklung unter Kindern 5. Theoretischer Analyserahmen: Praxistheorie 5.1 Grundannahmen in der Praxistheorie 5.2 Praxistheorie und das Agency-Konzept der Kindheitsforschung 5.3 Praxistheorie und Differenzforschung 5.3.1 Praxistheoretische Perspektiven auf erziehungswissenschaftliche Differenzforschung 5.3.2 Eine praxistheoretische Perspektive auf Antisemitismus 6. Methodologie und methodisches Vorgehen 6.1 Erziehungswissenschaftliche Kindheitsforschung 6.2 Forschungszugänge zur kindlichen Perspektive 6.2.1 Qualitative Interviews mit Kindern 6.3 Die Methode der Gruppendiskussionen und ihr Potenzial für die Kindheitsforschung 6.4 Empirische Forschung und Grounded Theory 6.4.1 Datenanalyse mittels Grounded Theory 7. Forschungsdesign und Durchführung der Studie 7.1 Feldzugang: Drei Herausforderungen 7.2 Erhebung und Aufbereitung der empirischen Daten 7.3 Anwendung der Methode: Gruppendiskussion 7.4 Reflexion der Methode 7.5 Zur Auswertung der erhobenen Daten 7.5.1 Deskriptive Darstellung der fünf Gruppengespräche 7.6 Kategorien im Codierverfahren 8. Interpretation der empirischen Daten: Kindliche Re-Produktion von antisemitischem Othering und religiös codierte Differenzkonstruktionen 8.1 Das Stereotyp des ›reichen Juden‹ bei Marlene (6 Jahre) 8.2 Phantasmatische Assoziationen: ›Gefahr‹ und ›Ekel‹ bei Ahmad (7 Jahre) 8.3 Rassifizierung: Die ›jüdische Nase‹ bei Alina (8 Jahre) 8.4 Die Beschimpfung »Du Jude« – eine Erfahrung aus Ibrahims Klasse (7 Jahre) 8.5 Israelfeindliche Demonstration – eine Erinnerung von Ibrahim (7 Jahre) 8.6 Nichtwissen und fragmentarisches Wissen über jüdisches Leben 8.6.1 Thematisierung der nationalsozialistischen Verbrechen 8.7 Kinder zwischen affirmativer und distanzierter Re-Produktion des antisemitischen Otherings 8.8 Religiös codierte Differenzkonstruktionen unter Kindern 8.9 Exkurs: Dilemmata in der Forschung zu Antisemitismus unter Kindern 9. Diskussion der Ergebnisse 9.1 Über die kindliche Re-Produktion von antisemitischem Othering 9.1.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 30.04.2026
  • Autor/Autorin: Saba-Nur Cheema
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 4 MB
  • Verlag: CAMPUS VERLAG
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 265 Seiten
  • ISBN: 9783593464565
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
CAMPUS VERLAG

Weitere E-Books von Saba-Nur Cheema

Muslimisch-jüdisches Abendbrot

€18,99
Die Welt ist aus den Fugen. Juden, Muslime, Deutsche, Einwanderer stehen einander in neuer Unversöhnlichkeit gegenüber. Was hilft? Reden, um Vorurteile und Hass abzubauen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein: Saba-Nur Cheemas Familie kommt aus Pakistan, sie selbst ist in einem Frankfurter Brennpunktviertel aufgewachsen, geprägt vom konservativ-muslimischen Gemeindeleben. Meron Mendel ist in Israel geboren und in einem Kibbuz mitten in der Wüste aufgewachsen, geprägt vom Militärdienst im Westjordanland und im Libanon, bevor er zum Studium nach Deutschland kam. Als Paar blicken sie nun gemeinsam auf die sich immer weiter polarisierende Welt und sprechen darüber. Ihr Buch beginnt an ihrem Abendbrottisch, an dem sie sich über den Alltag in Frankfurt Gedanken machen und über die großen Fragen der Zeit – und wie alles miteinander zusammenhängt. Dabei stellt sich heraus, wie erhellend der Blick des jeweils anderen sein kann und wie viele Gemeinsamkeiten es in der vermeintlichen Differenz gibt. In ihren Essays, die persönlich und politisch zugleich sind, geht es um Küchenschubladen, Kindererziehung und Kolonialismus. Um Identitätspolitik, den Nahostkonflikt, Ramadan-Beleuchtung in der Innenstadt und Weihnachtsbäume. Ihr Buch ist eine Analyse unserer Gegenwart, ein Plädoyer für Offenheit auch in schwierigen Zeiten – und eine Einladung, miteinander zu reden.
Zum Buch
1 / 2