
Teil der Reihe: edition suhrkamp (Band 1481)
Die Grenzen der Verständigung
Inhaltsangabe
Der neue Essay von Manfred Frank nimmt Stellung zu einer unwirklichen Debatte – der über Dissens und Konsens, die zwischen Jean-François Lyortard und Jürgen Habermas zwar nicht stattgefunden hat, aber hier, in Form eines imaginären Gesprächs, nachgeholt wird. Es geht um etwas Grundsätzliches: um das Abtasten der Demarkationslinie, die den verständigungsorientierten Austausch von Argumenten trennt vom Beharren auf der Uneinigkeit und einheitslosen Pluralität von Äußerungen. Ist die Konsens- Theorie zu harmonistisch, kann Harmonie-Streben Züge diskursiver Gewalt annehmen? Auf der anderen Seite: Läßt sich die These, Streit sei mangels universell akzeptierbarer Schlichtungsregeln unaufhebbar, widerspruchsfrei, d. h. ohne Erhebung von Geltungsansprüchen, durchführen? Fragen, an deren Beantwortung sich entscheidet, ob wir – wie Lyotard glaubt – den Deutungsreserven »des Abendlandes« (in seiner letzten Ausprägung als »Moderne«) unwiderruflich entwachsen sind oder ob die Moderne – wie Habermas annimmt – das Zeug dazu hat , ihre Lernfähigkeit bis zur Selbstkritik zu steigern.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 27.07.1988
- Autor/Autorin: Manfred Frank
- Reihe: edition suhrkamp, Teil 1481
- Einband: Taschenbuch
- Auflage: 3. Erstausgabe
- Verlag: Suhrkamp
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 177/108/8 mm
- Seitenanzahl: 103
- ISBN: 9783518114810
Herstellerinformationen
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