Die Erfindung der Tochter

Von Rebellinnen, Erbinnen und Ungewollten
Angebot€24,00
Lieferbar ab 13.11.2026
Vorbestellung möglich. Versand erfolgt nach Veröffentlichung.

HardcoverE-Book
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

«Wir reden über Mütter und über Familie. Aber was macht das Tochtersein mit uns? Gunda Windmüller zeigt, wie viel Macht in dieser scheinbar selbstverständlichen Rolle steckt – und nimmt sie auseinander.» Mareike Fallwickl

Jede Frau ist eine Tochter – ein Leben lang. Und doch gilt das Tochtersein bis heute als Privatsache. Während wir über Mutterschaft und Gleichberechtigung diskutieren, bleibt die Figur der Tochter erstaunlich unsichtbar. Dabei wurde sie über Jahrtausende geformt: in Mythen und Religionen, in Erbordnungen und Familien, auf Shakespeares Bühne ebenso wie in unseren Vorstellungen von Liebe, Gehorsam und Fürsorge. Die Tochter ist keine bloße Verwandtschaftsbezeichnung, sondern eine kulturelle Erfindung – und eine der wirkmächtigsten Figuren patriarchaler Ordnung.

Mit erzählerischer Kraft und überraschenden historischen Funden zeigt Gunda Windmüller, wie das Tochtersein unser Verständnis von Familie, Weiblichkeit und Freiheit bis heute prägt. Ein kluges Buch, das sichtbar macht, was uns so selbstverständlich erscheint, dass wir es kaum noch sehen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.11.2026
  • Autor/Autorin: Gunda Windmüller
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783498009694
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Von Iphigenie über Mary Tudor bis Britney Spears – eine feministische Kulturgeschichte darüber, was es heißt, Tochter zu sein.
  • Nicht alle Frauen sind Mütter, aber alle Frauen sind Töchter.
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Weitere Bücher von Gunda Windmüller

Yoga

€24,00

Yoga kann man heute überall praktizieren – in Mumbai, Los Angeles und auf jeder Almhütte. Es gibt Yin-Yoga, Power-Yoga, Aerial-Yoga, neuerdings auch Bier- und Wein-Yoga. Schon lange ist Yoga mehr als nur eine Praxis für ein paar Eingeweihte. Es ist Lebensphilosophie, Heilsweg, für manche Sport – und ein sehr lukrativer Wirtschaftszweig. Wie ist es so weit gekommen? Und hat das, was wir heute als «Yoga» bezeichnen – eine Abfolge an Posen und Bewegungsmustern, Atem- und Entspannungstechniken –, überhaupt noch etwas mit dem gemein, was vor vermeintlich Tausenden von Jahren auf dem indischen Subkontinent als Yoga bezeichnet wurde? Kulturwissenschaftlerin und Yoga-Lehrerin Gunda Windmüller spürt der tausend Jahre alten Geschichte des Yoga nach und schildert seine Entwicklung von einer spirituellen Technik zum globalen Phänomen. Es ist eine faszinierende und überraschende Geschichte, die von fernen Ländern erzählt, von Religion, Politik und Geld, von Menschen, Charisma, Leid und der Erlösung davon. Eine Geschichte von Spiritualität, Kolonialismus, Moderne und Kapitalismus – eine Geschichte von uns.

Zum Buch