
Die Deutschen und der Gehorsam
Von der Aufklärung bis zur Gegenwart
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Inhaltsangabe
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Geschichte eines Stereotyps ........................................9
Deutscher Gehorsam in der historischen und psychologischen Forschung ........................................................15
Vier Thesen .......................................................22
Gehorsam und Pflicht .............................................28
Anmerkung zur Vorgehensweise ....................................31
1. Das Ende des Gehorsams oder die Erfindung des Gehorsams? Von der Aufklärung bis zu den Befreiungskriegen (1750–1815) . . . . . . . . .35
Erfindung der Autonomie? .........................................38
Gesetzesgehorsam ................................................46
Militärischer Gehorsam ...........................................50
Grenzen des militärischen Paradigmenwechsels .....................56
Gehorsam als Treue ...............................................58
2. Neuansätze und Kontinuität: Das »kurze« 19. Jahrhundert (1815–1871) . . . 63
Alltagsgehorsam ..................................................65
Ungleichzeitige Entwicklungen? Militär, Pädagogik, Ehe ..............70
Soziale Frage und beginnende Marginalisierung des Gehorsams .......79
3. Konjunktur und Krise des Gehorsams: Das Deutsche Kaiserreich (1871–1918) . . . . . . . . . . . . . 85
Ambiguität des Militarismus .......................................90
Die Köpenick-Affäre ...............................................94
Marginalisierung des Gehorsams ...................................96
Koloniale Fantasien von Gehorsam und Ungehorsam .................105
4. Zwischen sozialistischem Paradigmenwechsel und konservativem Geist: Die Weimarer Republik (1918–1933) . . . . . . . .. . . . ..109
Sozialistisches Desinteresse am Gehorsam ..........................111
Das Ende der Moral ...............................................115
Gehorsam in der (Anti-)Kriegsliteratur ..............................118
Autoritäres Erbe und neuer konservativer Geist ......................122
Liberales und autoritäres Denken in der Jugendbewegung ............127
5. Nationalsozialistische Kompromissbildungen: Das Dritte Reich (1933–1945) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Gehorsamskritische Rhetorik ......................................134
Nationalsozialistisches Desinteresse am Gehorsam ..................137
Orte des Gehorsams: Parteiorganisationen, Kindererziehung, Propaganda-Filme ................................................139
Nationalsozialistische Neuansätze? .................................143
Identität von Führer- und Volkswillen ...............................144
Gehorsam und Staatskritik ........................................146
Gehorsam des stillen Befehls .......................................148
6. Auf dem Weg zum gesellschaftlichen Konsens: Nachkriegszeit und Bundesrepublik (1945–1990) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Die antiautoritären 1950er Jahre ....................................154
Konservative Gegenströmungen ....................................161
Radikale Gehorsamskritik .........................................165
Ungehorsam ist anstrengend .......................................167
Die konkurrierenden Narrative von »1968« ...........................170
Ziviler Ungehorsam ...............................................174
Alternativen zum Gehorsam .......................................180
7. Diesseits und jenseits des Gehorsams: Die DDR (1949–1990) . . . . . . . . . . . . 185
Sozialistischer Gehorsam in den Augen des Westens .................186
Gehorsam im sozialistischen Freiheitsbegriff ........................190
Faschismus-Theorie ohne Gehorsam ................................193
»Die Partei hat immer recht.« Anpassungsprobleme und melancholische Einwilligung ......................................................197
8.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 21.08.2025
- Autor/Autorin: Martin Wagner
- Format: E-Book
- Dateiformat: EPUB
- Kopierschutz: Wasserzeichen
- Dateigröße: 4.2 MB
- Verlag: CAMPUS VERLAG
- Sprache: Deutsch
- Umfang: 236 Seiten
- ISBN: 9783593458212
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