Dicht

Aufzeichnungen einer Tagediebin
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Inhaltsangabe

Stefanie Sargnagel ist im Internet groß geworden, aber auf der Straße aufgewachsen, jedenfalls ein bisschen.

Daher drehen wir mit ihrem zweiten Band bei Rowohlt das Rad der Geschichte nun noch einmal zurück i– aber lesen Sie selbst:

«Die kindliche Doris mit ihren zwei Mäusen kam auch immer mal wieder vorbei. Sie erzählte Sarah und mir, dass sie schwanger sei, seit mehr als einem Jahr habe sie ihre Regel nicht mehr. Sie meinte, ein Menschenkind brauche ja nur 9 Monate, um geboren zu werden, deshalb sei sie sich ziemlich sicher, dass es ein Alien werde. Möglicherweise aber auch ein Engel. Ein Engel sei auch daher wahrscheinlich, weil ihr nämlich vor zwei Wochen im Flex einer erschienen sei. Wir trauten uns nicht zu fragen, ob sie etwa ungeschützten Sex mit einem Engel hatte und schauten stoisch ihren Mäusen beim Durchdrehen zu.»

Stefanie Sargnagel hat eine Form des Erzählens gefunden, die lustig und brutal ist, eigensinnig und populär. Hier legt sie ihren ersten (beinahe klassischen) Coming-of-Age-Roman vor.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.10.2020
  • Autor/Autorin: Stefanie Sargnagel
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 7. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 195/125/23 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783498062514
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Nach ihrem Buch über den Opernball legt Stefanie Sargnagel mit einem weiteren abenteuerlichen Reisebericht nach: Jetzt schreibt sie über das Münchner Oktoberfest. Allen Warnungen zum Trotz und in ein Dirndl geschnürt, begibt sie sich an einen Ort, der für viele eine Zumutung ist und für andere der Himmel.

Das bietet viel Anlass zum Nachdenken über die liebenswerten und weniger schmeichelhaften Gemeinsamkeiten von Österreich und Bayern. Vor allem ist es aber ein konsequenter Absturz in den Rausch, wie er so nur in Bayern vorstellbar ist. Es wird nicht getrunken, sondern gesoffen, gefressen und gehurt, gewankt, gekotzt, das Bewusstsein verloren, alles in dem Hochgefühl, dass es genau so sein soll.

Stefanie Sargnagel schaut zu, macht mit, und die Leserin, der Leser kommt aus dem Staunen nicht heraus über der Frage: Was hat sie da erlebt, was hat sie sich ausgedacht? Möglich erscheint alles.

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