
Der Wahrheit verpflichtet
Inhaltsangabe
Als erste Frau und erste Schwarze hat Kamala Harris das Amt der Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten in jener historischen Zeit verkörpert, in der das Land gespalten ist wie nie zuvor. Wer ist diese Frau, die die Politik der USA in den letzten vier Jahren maßgeblich mitgeprägt hat? Was treibt sie an?In diesem Buch erzählt Kamala Harris die Geschichte ihres unwahrscheinlichen Lebenswegs als Tochter einer indischen Einwanderin und eines Jamaikaners, die sich zur Justizministerin Kaliforniens hocharbeitete – und schon als Staatsanwältin dem Ziel sozialer Gerechtigkeit verschrieb. Sie nahm den Kampf mit Banken und Big Business auf, um die einfachen Bürger zu schützen, sie bekämpfte den Rassismus in der Strafverfolgung und trieb konsequent eine Reform des Justizwesens voran. Ihre Lebensgeschichte ruft immer wieder die grundlegenden Werte von Freiheit, Toleranz und Gerechtigkeit in Erinnerung, die heute so sehr in Gefahr geraten sind. Das beeindruckende Zeugnis einer klugen und charismatischen Politikerin – und die bewegende Geschichte einer Frau, auf deren Schultern die Hoffnung einer ganzen Nation ruhen.
- »Die beeindruckende Autobiographie erzählt – menschlich und auch literarisch anspruchsvoll – vom erstaunlichen Werdegang Harris'. […] Ihr Buch verströmt Hoffnung in dem unendlichen Kampf um eine gerechtere Welt.« (Frankfurter Neue Presse)
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 10.10.2026
- Autor/Autorin: Kamala Harris
- Übersetzung: Jürgen Neubauer (aus dem Englischen)
- Einband: Taschenbuch
- Auflage: Erstmals im TB
- Verlag: Penguin
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 215/135/26 mm
- Seitenanzahl: 336
- ISBN: 9783328108689
CineBuch-Redaktion
Unsere Einschätzung
Kamala Harris erzählt von ihrer Kindheit als Tochter jamaikanischer und indischer Einwanderer und von ihrem Weg durch Staatsanwaltschaft, kalifornisches Justizministerium und US-Senat. Familiengeschichte steht neben Einblicken in Strafverfolgung, Wahlkampf und politische Entscheidungsprozesse. »Der Wahrheit verpflichtet« legt offen, welche Erfahrungen ihr Verständnis von Gerechtigkeit, öffentlichem Dienst und gesellschaftlicher Teilhabe geprägt haben – aus der bewusst subjektiven Perspektive einer politischen Akteurin.
Als politische Autobiografie bietet das Buch Einblick in Motive und Selbstbild seiner Autorin, keine unabhängige Bilanz ihrer Entscheidungen. Gerade diese Innenperspektive macht es aufschlussreich, sofern man programmatische Passagen kritisch mitliest. Interessierte an US-Politik, Einwanderungsgeschichten und Karrieren im amerikanischen Justizsystem bekommen reiches Anschauungsmaterial; eine parteiübergreifende Analyse oder vollständige Darstellung späterer Entwicklungen liefert es naturgemäß nicht.
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