Der unsichtbare Apfel

Roman
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Inhaltsangabe

Als Gerat 23 wird, beginnt er sich zu verwandeln. Seine Sprache verwandelt sich, sein Körper verwandelt sich, seine Wahrnehmung verwandelt sich. Er übt das Starren und das Schmelzen, entdeckt das Nichts und bezweifelt die Endlichkeit. Gerat verknotet sich und lernt sich zu entknoten. Er tanzt mit einer Schnecke, steckt sich einen abgebrochenen Finger ins Auge, zerschneidet einen Bären, gräbt sich ein tiefes Loch, singt fremde Lieder, bricht in Klassenzimmer ein, lässt ein Auge enthaupten, verwandelt einen See in weiße Asche, gebiert einen Apfel, kämpft gegen Dreiecke, zähmt einen Kreis, verschafft sich illegalen Zutritt zu Bibliotheken, unterhält sich mit Vögeln und versucht einen Millionen Jahre alten Krieg zu beenden, indem er eine Zeichnung in einem dunklen Raum anfertigt. Gerat kämpft, um nicht wahnsinnig zu werden, und der Wahnsinn kämpft, um nicht Gerat zu werden. Er findet einen Widerspruch und löst ihn auf. Am Ende verneigt er sich vor der Welt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 08.03.2014
  • Autor/Autorin: Robert Gwisdek
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 13. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 368
  • ISBN: 9783462046410
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Das literarische Debüt von Robert Gwisdek a.k.a. Käptn Peng
  • Auftritte auf der LitCologne und der Leipziger Buchmesse
  • Große Lesereise im Frühjahr
Pressestimmen
»Alle legen ihre Projekte also mal kurz beiseite oder schwänzen die Yoga-Stunde, denn Robert Gwisdeks Debütroman gehört dieser Tage in alle Hände.«
imgegenteil.de, 13. Oktober 2014
»Ein sehr beachtliches Debüt, das sehr viel Phantasie und noch mehr Einfühlungsvermögen offenbart. [...] Gwisdek schreibt ernsthaft und unaufdringlich [...] und greift nicht kommentierend ein.«
Philipp Reichert, WDR 3, 8. Mai 2014
»Allein den Anfang des Buches fand ich so rührend und berührend wie schon lange nichts mehr. Dann geht es unglaublich wild und verrückt weiter [...].«
Jörg Petzold, fluxfm.de, 31. März 2014
»Wem Kafkas Verwandlung schon immer zu kurz und zu realistisch war, der wird mit Der unsichtbare Apfel seine Freunde haben.«
Christoph Gurk, B5 aktuell, 31. März 2014
»eine fantastische Achterbahnfahrt durch Zeit, Raum und geometrische Formen«
Fabian Elsäßer, Deutschlandfunk, 20. März 2014
»Der unsichtbare Apfel [erinnert] an die großen Epen von früher und jetzt. [...] Unheimlich – und gut. Robert Gwisdeks Roman ist brillant und vor allem mutig.«
Jan Drees, 1LIVE, 12. März 2014
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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