Der Tag vor der Revolution

25 Science-Fiction-Storys | In der Neuübersetzung von Karen Nölle
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Inhaltsangabe

Fünfundzwanzig Science-Fiction-Geschichten aus vier Jahrzehnten in der Neuübersetzung durch Karen Nölle.


In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat Ursula K. Le Guin das Genre der Science Fiction so tiefgreifend beeinflusst wie sonst kaum jemand. Sie hat ökologische und feministische Themen eingebracht und durch ihren unverwechselbaren Stil und mit ihrer unbegrenzten Imaginationskraft zahlreiche Autor*innen beeinflusst. Viele der hier neu übersetzten Geschichten waren noch nie oder sind schon seit langem nicht mehr auf Deutsch erhältlich. Der vorliegende Band ist ein einzigartiger Zugang zum Werk einer der größten amerikanischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.


»Wir können Ursula K. Le Guin nicht aus dem Land der unveränderlichen Sterne zurückrufen, aber glücklicherweise hat sie uns ihr facettenreiches Werk, ihre hart erarbeitete Weisheit und ihren grundlegenden Optimismus hinterlassen. Ihre vernünftige, kluge, gewitzte und lyrische Stimme ist heute notwendiger denn je.« Margaret Atwood

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 29.10.2025
  • Autor/Autorin: Ursula K. Le Guin
  • Übersetzung: Karen Nölle
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: FISCHER Tor
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/153/52 mm
  • Seitenanzahl: 784
  • ISBN: 9783596710874
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Die wichtigsten SF-Storys von Ursula K. Le Guin in neuer Übersetzung von Karen Nölle
  • Für Leser:innen von Margaret Atwood und Frank Herbert
Pressestimmen
»LeGuins Weltenbaukunst ist visionär, klug und hochgradig philosophisch.«
Jan Küveler, Welt am Sonntag, 5. Juli 2026
»[...] ein hochaktuelles Werk [...], das immer auch zu einem Nachdenken über die politische Möglichkeit von Literatur anregt.«
Justus Sartorius, StadtRevue Köln, 30. März 2026
»[...] Großmeisterin der feministischen Science-Fiction [...], faszinierende Storys«
Journal Frankfurt, 1. März 2026
»Wer noch immer glaubt, Sciene-Fiction wäre keine richtige Literatur, hat noch nie Ursula K. Le Guin gelesen.«
Matthias Jordan, Kulturnews, 21. Februar 2026
»Ursula K. Le Guin gehört zu den bedeutendsten Science-Fiction-Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre feministischen Geschichten regen immer wieder zum Nach- und Umdenken an.«
Tobias Lehmkuhl, Deutschlandfunk – Büchermarkt, 1. Februar 2026
»Man kann Ursula K. Le Guin zu Recht als die Grande Dame der Science Fiction und Fantasy bezeichnen«
Christel Scheja, Phantastiknews, 18. Januar 2026
»Ein wunderbarer Zugang zu dieser US-Schriftstellerin.«
Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 2. Januar 2026
»[...] ein Muss für jeden Ursula-K.-LeGuin-Fan und eine ganz klare Empfehlung für alle, die diese faszinierende Autorin endlich entdecken möchten«
Irène Bluche, rbb radio 3, 2. Januar 2026
»[...] ein Füllhorn an Fantasie«
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 1. Januar 2026
»[...] Le Guin [...] gehört zu den Großmeisterinnen der Fantastik, in deren Werken Fantasy und Science-Fiction über sich hinauswuchsen.«
Christian Endres, Geek!, 30. Dezember 2025
»In dieser Vielfalt [der Geschichten] bleibt immer der Blick auf die Menschen spürbar – auf all jene, die träumen, zweifeln, scheitern und dennoch weiterdenken.«
Ulf Engelmayer, Stadtradio Göttingen – radiolounge, 10. Dezember 2025
»Eine absolute Empfehlung für alle, die etwas Mut und Positives in ihrem Leben brauchen.«
Sabine Geschwill, Rhein-Neckar-Zeitung, 6. Dezember 2025
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Der einzige Ort auf dem Anarres, der durch eine Mauer von seiner Umgebung abgetrennt wird, ist der Raumhafen. Von hier aus werden die Edelmetalle, die in den Minen des Planeten abgebaut werden, einmal im Jahr zum Nachbarplaneten Urras geflogen.
Für die Herrschenden von Urras ist das anarchistische Anarres nicht mehr als eine abhängige Bergbaukolonie, die es möglichst effektiv auszubeuten gilt. Für die Bewohner von Anarres ist ihre Heimat jedoch der einzige Ort im ganzen Sonnensystem, wo sie wirklich frei sind – frei von Unterdrückung, aber auch frei von dem Zwang, künstlich erzeugte Bedürfnisse befriedigen zu müssen.
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