Der neunzigste Geburtstag

Ein ländliches Idyll
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Inhaltsangabe
Eine Geschichte aus der deutschen Gegenwart

Wittenhagen in Brandenburg: Hedwig Leydenfrost lebt zusammen mit ihrem Bruder Leonhardt, einem pensionierten Bibliothekar, im Dorf ihrer Kindheit. Die Familie will im kommenden Sommer Hedwigs neunzigsten Geburtstag feiern und das Fest mit einer Spendenaktion für Flüchtlinge verbinden. Es ist das Jahr, in dem die Kanzlerin sagt: »Wir schaffen das.« Die Monate vergehen, es wird Winter und bitterkalt in der märkischen Provinz. Auf Eis und Schnee folgt die Schlehen- und Apfelblüte. Die Jahreszeiten wechseln sich ab, das große Fest für Hedwig Leydenfrost rückt immer näher. Der letzte Frühling, der letzte Sommer vielleicht nach einem langen Leben ...
Erstmals seit über dreißig Jahren, nach seinen hochgelobten autobiographischen und kulturgeschichtlichen Büchern über Brandenburg und Preußen, erzählt Günter de Bruyn wieder eine Geschichte aus der deutschen Gegenwart. Es ist eine bewegende Geschichte über das Leiden an der Politik, über den Wert unserer Erinnerung und eine fremd gewordene Zeit.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 26.09.2018
  • Autor/Autorin: Günter de Bruyn
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 6. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/131/25 mm
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783103973907
Pressestimmen
»eine beeindruckend-antiidyllische Geschichte«
Thomas Brose, Herder Korrespondenz, 29. Oktober 2019
»keineswegs nur idyllisch, sondern auch ironisch, klug und komisch«
Uwe Wittstock, Focus, 26. Oktober 2019
»Zum Theodor-Fontane-Jahr 2019 [...] erzählt Günter de Bruyn erstmals eine Geschichte über die heutige Bundesrepublik Deutschland [...] mit den von ihm gewohnten poetischen Kunstgriffen«
Lienhard Hinz, Wiener Sprachblätter, 1. September 2019
»mit hellwacher Analyse und durchsetzt mit feiner Ironie«
Stefan Sieprath, Die Tagespost, 17. Januar 2019
»Eine literaturhistorische und philosophische, aber auch druckgrafische und bibliophile Tour de Force«
Neues Deutschland, 3. Januar 2019
»Es ist eine vergnügliche, melancholisch gebrochene, [...] selbstironisch gefärbte Lektüre über das Alter und den rasenden Puls der Zeit im immer noch nicht perfekt zusammengewachsenen Deutschland.«
Gabriela Weingartner, Die Rheinpfalz, 29. Dezember 2018
»Ohne auch nur an einer Stelle gestrig oder gar gestelzt zu wirken, ist sein Stil wie gewohnt klar und präzise.«
Bettina Greve, Dresdner Neueste Nachrichten, 18. Dezember 2018
»In seinem ersten Roman seit über 30 Jahren erzählt Günter de Bruyn warmherzig und mit stiller Ironie von den Problemen unserer Gegenwart«
Dietmar Jacobsen, Literaturkritik, 6. Dezember 2018
»Ein überzeugendes Alterswerk«
Holger Schlodder, Darmstädter Echo, 20. November 2018
»Kritisch, aber durchaus mit Ironie, denkt dieser große Stilist über den Zustand unserer gesellschaftlichen Verfasstheit nach.«
Michael Opitz, Deutschlandfunk Kultur, 31. Oktober 2018
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Tristan und Isolde

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Günter de Bruyn stellt die Geschichte von Tristan und Isolde, dem klassischen Liebespaar der mittelhochdeutschen Literatur, in einer poetischen Nacherzählung vor. Es ist die Geschichte von Tristan, der für König Marke nach Irland fährt und zahlreiche Abenteuer und Kämpfe zu bestehen hat, und von Isolde, um die er für König Marke werben muß und die Tristan liebt und von ihm wiedergelicbt wird, obwohl sie König Markes Frau wird. Tristan und Isolde, von Gottfried von Straßburg im 13. Jahrhundert besungen, von Richard Wagner zu Opernhelden gekürt, waren das erste Paar in der deutschen Literaturgeschichte, das im Namen einer höheren Moral gegen die Gesetze der höfischen Gesellschaft verstieß.
Günter de Bruyn erzählt ihre Geschichte, die auf alte Sagen zurückgeht, auf der Grundlage des unvollendeten Versepos von Gottfried von Straßburg (gest. 1210) und der zwanzig Jahre nach Gottfrieds Tod durch Ulrich von Thürheim ergänzten Textfassung.
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