Der gute Banker

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Inhaltsangabe
Ein mitreißender Roman, eine hochkomische Betrachtung der Betrügereien, die im Namen von Kunst, Liebe und Kommerz geschehen – und wahrscheinlich der lustigste Roman über die andauernde Finanzkrise. Hat Claude Martingale gehofft, er könne seinem Leben als Banker durch seinen Umzug von Paris nach Dublin die ersehnte Wende geben? Sein neuer Job in der aufstrebenden Bank von Torabundo raubt ihm jedenfalls schnell jegliche Illusion. Auch hier verbringt er, wie alle seine Kollegen, seine Tage und Nächte einzig im Dienste des Geldes. In diese lähmende Eintönigkeit platzt der Schriftsteller Paul, der, auf der Suche nach neuem Stoff, Claude zu seinem modernen Jedermann erkoren hat, zum Helden seines künftigen literarischen Meisterwerks. Unter Pauls höchst erfindungsreichem Einfluss wird Claudes Leben tatsächlich aufregender, besonders als die schöne griechische Kellnerin Ariadne ins Geschehen tritt. Doch Paul treibt ein doppeltes Spiel, und auch die Bank von Torabundo erweist sich als weniger ehrenwert als erhofft: zwielichtige Übernahmen, dubioser Derivatehandel und eine neue Unternehmensstrategie, die sich »kontraintuitives Handeln« nennt – kann das alles gut gehen?
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.08.2016
  • Autor/Autorin: Paul Murray
  • Übersetzung: Wolfgang Müller (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: Kunstmann, A
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 215/150/40 mm
  • Seitenanzahl: 528
  • ISBN: 9783956141201
Darum lohnt sich dieses Buch

Der gute Banker ist ein mitreißender Roman, eine hochkomische Betrachtung der Betrügereien, die im Namen der Kunst, der Liebe und des Kommerz geschehen – und wahrscheinlich der lustigste Roman, der über die andauernde Finanzkrise geschrieben wurde.

Pressestimmen
»Das Unheimlichste an dem Finanzszenario, das der 41-jährige irische Autor ('Skippy stirbt') hier aufzeichnet, besteht darin, dass es auch und gerade dort, wo alle komplett verrückt und korrupt handeln und man vor ein paar Jahren noch eine irre Satire vermutet hätte, im Kern komplett realistisch erscheint. Hinter dem großen Spaß steckt viel Wut.«
Harald Ries, Westfalenpost
»Schönen Sprüche – zum Beispiel wenn die Banker jammern, dass sie von der Kunstwelt so wenig geehrt werden, obwohl sie doch die allermeisten Kunstwerke kaufen. Auch manche Seitenhiebe auf griechische Schulden & deutschen Sparwahn sitzen perfekt wie das Motto des neuen Oberbankers Porter Blankly: Kontraintuitiv sein!«
Pieke Biermann, titel kulturmagazin
»Ein temporeicher, sehr unterhaltsamer Roman über Leben und Arbeiten im Irland der Eurokrise, durch den man auch viel über das Bankenwesen lernt.«
Jeannette Villachica, Wiener Zeitung
»Alles in allem ist dieser 'Gute Banker' der bislang beste Roman zur Krise. Finanzwesen und Literatur haben nämlich viel miteinander gemein: Märchen gehören zum Geschäftsmodell.«
Martin Halter, FAZ
»Schon nach den ersten Seiten hat man das Gefühl, dass kein Autor die korrupte Welt des Geldes bisher so überzeugend beschrieben hat wie Paul Murray. Das liegt nicht nur an den aberwitzigen Dialogen, das liegt auch an den glasklaren und absolut verständlichen Analysen der Mechanismen eines aus den Fugen geratenen Systems. (...) Es fallen einem wenig gute Gründe ein, für die Finanzkrise dankbar zu sein - 'Der gute Banker' ist zumindest einer.«
Stefan Maelck, NDR Kultur
»Murray hat das erstaunliche Kunststück vollbracht, aus der Krise eine Komödie zu machen. (...) Ein Buch voller überraschender Wendungen, Spott und lebenskluger Ironie.«
Uwe Wittstock, Focus
»Murrays Wille zu Witz und Wortspiel ist unübersehbar und führt manchmal wirklich zu brüllendem Gelächter.«
Pieke Biermann, WDR 3 Gutenbergs Welt
»Brüllkomische Bankenfarce!«
annabelle
»Mit seinem neuen Roman wird (Murray) seinem guten Ruf gerecht. Murray ist ein überzeugender Erzähler und ein raffinierter Konstrukteur. Es dauert einige Seiten, bis seine Konstruktion ihre absurden Blüten treiben kann, aber spätestens dann entfaltet die Handlung ihre ganze fesselnde Raffinesse. Die Figuren sind brillant gezeichnet, die Sprache voller Kraft, Originalität und Intelligenz.«
Silke Hellwig, Weser-Kurier
»Mit ,Skippy stirbt' hatte Paul Murray einen durchgedrehten Internatsroman in drei Teilen geschrieben und auch in seinem neuen Buch geht es experimentell erzählerisch drunter und drüber. Im Kern bleiben aber liebevoll gezeichnete Figuren und der Wunsch, dass es sich bei der überspitzten Darstellung der Hochfinanzwelt nur um Satire handelt. Vermutlich wird es beim hehren Wunsch bleiben.«
Wolfgang Brenner, Xaver
»Das Buch ist kurzweilig, spannend, großartig recherchiert, sehr komisch und liefert eine große, moderne Geschichte über die Sehnsucht zu leben und zu lieben.«
Thomas Koch, WDR2 Buchtipp
»'Der gute Banker' ist eine wunderbare, glänzend erzählte Geschichte, die ebenso komisch wie lehrreich ist.«
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten
Herstellerinformationen
Verlag Antje Kunstmann GmbH
Zweigstraße 10
80336 München
DE

Email: info@kunstmann.de
Tel: 089-12 11 93-0

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Der Stich der Biene

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– Von der New York Times und der Washington Post zu einem der 10 besten Bücher 2023 gekürt, für The New Yorker, TIME, New York Public Library und BBC eines der besten Bücher des Jahres 2023 und Gewinner des 2023 An Post Irish Book Award als Roman des Jahres – Familie Barnes steckt in Schwierigkeiten. Dickie Barnes’ lukratives Autogeschäft läuft nicht mehr. Aber anstatt sich dem Problem zu stellen, beginnt er in den Wäldern einen Bunker zu bauen. Seiner Frau Imelda, die ihren Schmuck auf eBay verkauft, erscheinen die Avancen von Big Mike, dem reichen Rinderzüchter, immer attraktiver. Die achtzehnjährige Cass, die immer die Klassenbeste war, reagiert auf den Niedergang, indem sie beschließt sich bis zu ihrem Abschluss jeden Tag zu betrinken, während der zwölfjährige PJ einen Plan schmiedet, um von zu Hause abzuhauen. Wenn das Leben und die Welt auseinanderfallen, stellen sich die großen Fragen: Wann und warum begann der Untergang? Was hätte man tun können und wie weit müsste man zurückgehen, wenn man die Geschichte ändern könnte? Bis zu dem Tag als Dickie Barnes zehnjährig zitternd vor seinem Vater stand und lernte, wie man ein richtiger Mann wird? Bis zu dem Autounfall zwölf Monate vor Cass’ Geburt? Oder bis zu dem verheerenden Stich der Biene, der Imeldas Hochzeitstag ruinierte?
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