Alexandre Dumas’ Meisterwerk von 1845/46 entstand nur zwei Jahre nach dem großen Abenteuerklassiker ›Die drei Musketiere‹ – die beiden Romane verhalfen dem Schriftsteller zu Weltruhm. Bis heute hat die dramatische Geschichte des jungen Seemanns Edmond Dantès, der am Tag seiner Hochzeit aufgrund einer Intrige verhaftet wird, nichts von ihrer Faszination verloren. Die Flucht aus dem Gefängnis auf die Insel Monte Christo und der eiskalte Rachefeldzug gegen seine Verräter boten Stoff für zahlreiche Verfilmungen, unter anderem mit Gérard Depardieu, der bekannte: »Monte Christo, das bin ich.«
• Der monumentale Roman erstmals in einer einbändigen, vollständigen Ausgabe bei dtv
• Mit einem neuen Anhang zu Leben und Werk
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 01.01.2011
Autor/Autorin: Alexandre Dumas
Einband: Taschenbuch
Auflage: 11. Auflage
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Sprache: Deutsch
Größe (L/B/H): 191/120/39 mm
Seitenanzahl: 1500
ISBN: 9783423139557
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Tumblingerstraße 21 80337 München DE
Zum 150. Todestag von Alexandre Dumas am 5. Dezember 2020
Im Jahre 1625 verlässt der junge, aus verarmtem Landadel stammende d`Artagnan seine gascognische Heimat und zieht nach Paris, um sich in den Dienst König Ludwigs XIII. zu stellen. In dessen Garde schließt er Freundschaft mit den drei unzertrennlichen Musketieren Athos, Porthos und Aramis. Gemeinsam bestehen sie im Kampf gegen den machthungrigen Kardinal Richelieu gefährliche Abenteuer. Als die Ehre der Königin durch eine infame Intrige des Kardinals und der teuflischen Lady Winter bedroht wird, stehen die Helden vor ihrer schwierigsten Aufgabe.
Eine junge Königin zwischen Staatsräson und Leidenschaft
August 1572. Seit zehn Jahren tobt in Frankreich ein mörderischer Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten. Katharina von Medici, die Königinmutter, will aus politischem Kalkül vorübergehend Ruhe im Land. Überraschend verheiratet sie darum ihre 19jährige Tochter Marguerite mit dem jungen protestantischen König Henri de Navarre. Doch die Hochzeitsfeierlichkeiten, zu denen annähernd 10 000 Hugenotten nach Paris geströmt sind, werden diesen zur Falle: in der Nacht zum 24. August, der „Bartholomäusnacht“, werden Tausende von ihnen niedergemetzelt, und die Mordwelle setzt sich fort durch das Land.
Aber dieses schaurige Mantel- und Degenstück in den düsteren Gängen des Louvre wird durch starke Leidenschaften erhellt. Die leichtlebige Marguerite - bald Königin Margot genannt -, deren Schönheit und Bildung alle zeitgenössischen Dichter besungen haben, macht sich zunächst gar nichts aus Henri, diesem Naturburschen aus den Pyrenäen, der „auf zehn Schritt nach Knoblauch stinkt“; sie liebt den edlen La Môle, einen Protestanten, den sie aus dem Massaker gerettet hat. Ihr königlicher Gemahl, der die Blutnacht zwar überstanden hat, dem die Giftmischerin Katharina aber nach wie vor nach dem Leben trachtet, ist gleichzeitig für die junge Charlotte de Sauves entbrannt - die wiederum Ehrendame Katharinas ist. Solche Leidenschaften schaffen dramatische Verwicklungen, und doch sind sie historisch verbürgt. Alexandre Dumas hat die geschichtlichen Quellen aufmerksam studiert, bevor er die Wahrheit mit Dichtung auffüllte und ihr jenen feinen Schuss Ironie beimischte, der seine Romane so lesenswert macht.
„Der Titan der französischen Literatur.“ Die Welt
Die Rückkehr der Musketiere
oder
Alte Hiebe rosten nicht
Vor zwanzig Jahren waren die drei Musketiere und ihr gewitzter gascognischer Freund d'Artagnan noch sehr jung und verwegen. Jetzt begegnen wir ihnen als nicht mehr ganz so jugendlichen Helden wieder; aber kühne Haudegen sind sie geblieben, und so stürzen sie sich erneut in Abenteuer und in die hohe Politik, von der sie, wie es scheint, nicht allzu viel verstehen. Doch selbst die Lenker des Staatsschiffes machen im Paris der Fronde einen recht hilflosen Eindruck. Sie brauchen kluge Köpfe, die ihnen die harte Arbeit des Kämpfens und die oft noch härtere des Denkens abnehmen, und da springen unsere vier Kavaliere in die Bresche. Allerhöchster Befehl führt sie - auf getrennten Wegen - nach England, wo dramatische Ereignisse ihrer harren. Wieder in Frankreich, erleben sie noch so manche böse Überraschung, bis sich sogar die stolze und schöne Anna von Österreich ihnen huldreich zuwendet – nachdem sie sie ein ganz klein wenig erpresst haben.