
Der digitale Euro – wissen, was kommt
Inhaltsangabe
Ob an der Supermarktkasse, beim Online-Shopping oder bei der Überweisung an Freunde – Bezahlen ist alltäglich, doch hinter jedem Vorgang verbirgt sich ein System aus Gebühren, Abhängigkeiten und technischen Hürden. Europa zahlt dabei einen hohen Preis: Über 60 Prozent aller Kartenzahlungen in der EU laufen über außereuropäische Anbieter, sensible Daten fließen ins Ausland ab, und die Kosten tragen am Ende die Verbraucher*innen. Der digitale Euro soll das ab 2029 ändern – als öffentliches, europäisches Zahlungsmittel, das Bargeld nicht ersetzt, sondern digital ergänzt. Schon heute laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Prof. Dr. Joachim Wuermeling und Antonia Kaiser erklären verständlich und fundiert, wie der digitale Euro funktioniert, welche Chancen er für Verbraucher*innen, Handel und Industrie bietet – und wo berechtigte Kritik ansetzt. Der digitale Euro ist mehr als nur ein weiteres Zahlungsmittel. Er verringert nicht nur unsere Abhängigkeiten, sondern bietet auch ein hohes Innovationspotenzial für den Handel, die Industrie und Dienstleistungen, stärkt die Rolle, die der Euro und Europa im globalen Währungswettbewerb tragen. Ein unverzichtbarer Wegweiser für alle, die verstehen wollen, wie sich unser Geld verändert.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 17.11.2026
- Autor/Autorin: Antonia Kaiser,Joachim Wuermeling
- Einband: Hardcover
- Auflage: 1. Auflage
- Verlag: FinanzBuch Verlag
- Sprache: Deutsch
- Seitenanzahl: 250
- ISBN: 9783959728898
CineBuch-Redaktion
Unsere Einschätzung
Joachim Wuermeling und Antonia Kaiser erklären den digitalen Euro als mögliches öffentliches Zahlungsmittel für den elektronischen Alltag. Sie behandeln technische Grundlagen, europäische Abhängigkeiten, Datenschutz, Handel und Industrie ebenso wie Einwände gegen das Projekt. Entscheidend ist die Abgrenzung zu Bargeld, Bankguthaben und privaten Zahlungsdiensten: Nicht eine weitere App, sondern die Architektur europäischen Bezahlens steht zur Diskussion.
Das Hardcover ist für Leser gedacht, die die geldpolitische und praktische Debatte verstehen möchten, ohne sich durch Spezialdokumente zu arbeiten. Szenarien und diskutierte Ausgestaltungen sollten dabei klar von grundlegenden Eigenschaften des Konzepts getrennt werden. Die gebundene Ausgabe eignet sich als Grundlagenband; offizielle Dokumente der EZB und der EU bleiben für den jeweiligen Projektstand die maßgebliche Ergänzung.
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