Der Buddhismus ist seit mehr als zweitausend Jahren einer der bestimmenden Faktoren in den Kulturen Asiens und übt bis heute eine ungebrochene Faszination aus. Helwig Schmidt-Glintzer beschreibt die Weltreligion vom Leben Buddhas über die Lehren des «Kleinen» und «Großen Fahrzeugs» und den Zen-Buddhismus bis zu modernen buddhistischen Reformbewegungen in der östlichen und westlichen Welt.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 23.02.2026
Autor/Autorin: Helwig Schmidt-Glintzer
Reihe: C.H.BECK Wissen, Teil 2367
Einband: Taschenbuch
Auflage: 5., durchgesehene Auflage
Verlag: C.H.Beck
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 128
ISBN: 9783406848841
Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG Wilhelmstraße 9 80801 München DE
Die lange Geschichte des chinesischen Kaiserreichs mündete im 19. Jahrhundert in eine Epoche der Kriege, Revolutionen, erzwungenen Modernisierungen und zuletzt in einen beispiellosen wirtschaftlichen und technologischen Aufschwung. Helwig Schmidt-Glintzer beschreibt die tiefgreifenden Umbrüche, die China in den letzten 200 Jahren erlebt hat, und erklärt zugleich, welche Kontinuitäten die chinesische Geschichte bis heute prägen.
Das Leben Buddhas ist von Legenden und Rätseln umrankt. Helwig Schmidt Glintzer erklärt, was wir einigermaßen gesichert über den Zeitgenossen des Sokrates wissen können, und liest die klassischen Legenden rund um Geburt, Erleuchtung, Lehre und Erlöschen Siddhartha Gautamas mit frischem Blick neu. Seine wunderschön erzählte Biographie zeigt, warum es sich auch heute lohnt, dem «Erwachten» und seiner friedlichen Philosophie näherzukommen.
Siddhartha Gautama wurde vermutlich 448 v.Chr. im heutigen Nepal als Sohn eines Fürsten geboren, wuchs in einer städtischen, offenen Kultur auf, erlebte mit etwa 35 Jahren eine Erleuchtung, sammelte Gefährten und Schüler um sich und ging 368 v.Chr. ins Nirvana ein. Helwig Schmidt-Glintzer erzählt diese Lebensgeschichte auf der Grundlage der aktuellen Forschung zum Alten Indien sowie entlang der Legenden, die sich um die Gestalt des Erleuchteten ranken. Denn sie sind mehr als spätere Mythen: Sie verraten uns viel über die Zeit Buddhas und seine ursprüngliche Botschaft. Seine Philosophie richtete sich an Aufgeklärte und Interessierte aller Kasten, insbesondere an alle, die bereit waren, ihre eigene Buddha-Natur zu realisieren. Sie war keine Religion, es ging nicht um Gefolgschaft, sondern um Schülerschaft. Die einfühlsam geschriebene Biographie legt diese Dimension von Leben und Lehre des Buddha, die von der Entwicklung zur Religion mit Regeln und Riten verschüttet wurde, auf beeindruckende Weise wieder frei.