Das Weiße Schloss

Roman
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Inhaltsangabe

Sie sind ein glückliches Paar. Ada und Yves haben sich für ein Kind entschieden, doch fürchten sie die Unvereinbarkeit von Liebe, Karriere und Erziehung. Deshalb nehmen sie am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teil, wo Leihmütter Kinder fremder Eltern austragen und aufziehen, alles sozusagen Bio und Fair Trade. Elternschaft ist hier Beruf, überwacht und gelenkt von einem alles kontrollierenden Apparat. Der Nachwuchs kann jederzeit besucht werden. Über neun Monate zeigt der Roman die beiden auf dem Weg zum eigenen Kind, folgt den Veränderungen ihres Selbstbilds und ihrer Beziehung. Im Stile von Kazuo Ishiguros »Alles, was wir geben mussten« stellen sich wichtige Fragen unserer Zeit in eigener Versuchsanordnung: Ab wann ist Bindung ein Verlust von Freiheit? Was ist Familie? Sind die tradierten Rollenbilder von Mutter und Vater verhandelbar? Spielerisch erreicht »Das Weiße Schloss« eine stilistische Größe sowie eine gedankliche Tiefe voller literarischer Verweise und Fragestellungen und wird so zu einem fulminanten Gewebe von transzendenter Leuchtkraft.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.08.2018
  • Autor/Autorin: Christian Dittloff
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Berlin Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/128/30 mm
  • Seitenanzahl: 304
  • ISBN: 9783827013859
Darum lohnt sich dieses Buch

Ein tiefgründiger Roman über moderne Elternschaft, ein erstaunliches Debüt

Pressestimmen
»Ein bedrückender Roman in kühlem Ton geschrieben, der viele Fragen zu Gesellschaft, Familie und Elternliebe aufwirft.«
Westdeutsche Allgemeine, 24. Januar 2019
»Beachtliches Debüt«
Deutschlandfunk "Büchermarkt", 17. Dezember 2018
»Eine Dystopie, die irgendwie keine ist. Denn dafür sind die Überschneidungen zu unserer Gegenwart zu gravierend. Ein hochinteressantes Thema!«
renies-lesetagebuch.blogspot.com, 10. Oktober 2018
»›Das Weiße Schloss‹ ist ein radikales wie rätselhaftes und vor allem starkes Debüt, das für mich ohne Frage zu den Highlights des Herbstprogramms gehört!«
fraeuleinjulia.de, 21. September 2018
»Ein packender und sprachlich hervorragender Zukunfts-Roman, der uns alle angeht.«
kianu.lichtscheu.org, 31. August 2018
»Wahnsinnig provokant und das mit Absicht.«
Radio Eins "Schöner Lesen", 27. August 2018
»Ein hochinteressanter – ein reifer erster Roman.«
Hamburger Abendblatt, 24. August 2018
»Christian Dittloff ist es einfach gelungen ein großartiges Bild einer zukünftigen Beziehung und heranreifenden Familie in einer fortschreitenden Gesellschaft darzustellen.«
booksandnotes.de, 20. August 2018
»Voller Fragen ohne einfache Antworten, beklemmend und faszinierend zugleich.«
NDR Kultur "Neue Bücher", 1. August 2018
»Ein äußerst interessantes sozialutopisches Gedankenexperiment, für Leser/innen, die sich an den detaillierten Sexszenen nicht stören, zu empfehlen!«
michaelisbund.de, September 2018
Herstellerinformationen
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Prägung

€22,00

Was macht uns zu den Menschen, die wir sind? Und wie können wir uns verändern? Christian Dittloff verbindet eigene Erfahrungen, Reflexionen über persönliche Vorbilder und Popkultur sowie philosophische Betrachtungen zu einem literarischen Spiel der Selbsterkundung. In einer inneren Archäologie untersucht er seine Kindheit und Jugend auf patriarchale Bruchstücke und versucht, diese aufzulösen. Der Text ist ein innerer Denkmalsturz gewaltvoller Vorbilder – vom Klassenbully über den Rockstar bis zum genialen Künstler – und zugleich ein kraftvolles Manifest, sich ein Leben lang verändern zu wollen.

»Ein erstaunliches Buch, in seiner Transparenz und dem Wagnis, das es eingeht. Christian Dittloff stellt sich einer eigentlich unmöglichen Aufgabe: Mit archäologischem Blick leuchtet er die blinden Flecke heterosexueller Männer aus, die indirekt – und häufig ohne es zu wollen oder auch nur zu merken – von der Gewalt anderer Männer profitieren. Ich werde dafür sorgen, dass alle heterosexuellen Männer, die ich kenne, dieses Buch lesen.« Daniel Schreiber

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