Freuds Beitrag zu einer psychoanalytischen Kulturtheorie
Immer wieder hat Sigmund Freud (1856–1939), der weltberühmte Vater der Psychoanalyse, auch im Bereich der Kulturtheorie gearbeitet und vielbeachtete philosophisch-anthropologische Schriften vorgelegt. ›Das Unbehagen in der Kultur‹ (1930) gilt dabei als eines der umfassendsten und einflussreichsten Werke. Sigmund Freud untersucht darin den Zusammenhang von Lustprinzip und Triebabwehr in modernen Gesellschaften.
Der Bestseller der Kulturtheorie und eine der einflussreichsten kulturkritischen Schriften des 20. Jahrhunderts
Freuds Kulturpessimismus stellt sich gegen jeglichen Fortschrittsglauben und forscht nach den Ursachen des allgemeinen »Unbehagens« der Zeit
»Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Menschen gemeinhin mit falschen Maßstäben messen, Macht, Erfolg und Reichtum für sich anstreben und bei anderen bewundern, die wahren Werte des Lebens aber unterschätzen.« Sigmund Freud
Das düstere Bilanz aus den Theorien des »Vaters der Psychoanalyse«
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 13.01.2027
Autor/Autorin: Sigmund Freud
Einband: Hardcover
Verlag: Anaconda Verlag
Sprache: Deutsch
Größe (L/B/H): 187/125/12 mm
Seitenanzahl: 80
ISBN: 9783730616819
Darum lohnt sich dieses Buch
Freuds umfassendste kulturtheoretische Abhandlung als Hardcover - nur € 4,95
Freuds Kulturpessimismus stellt sich gegen jeglichen Fortschrittsglauben und forscht nach den Ursachen des allgemeinen »Unbehagens« der Zeit
Das düstere Bilanz aus den Theorien des »Vaters der Psychoanalyse«
Der Bestseller der Kulturtheorie und eine der einflussreichsten kulturkritischen Schriften des 20. Jahrhunderts
Herstellerinformationen
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH Neumarkter Straße 28 81673 München DE
Unter der zivilisierten Oberfläche des Menschen diagnostizierte Sigmund Freud unbändige Sexualität, deren Entwicklung er in die Kindheit zurückverfolgte. Religion erklärt er als universelle Zwangsneurose. Zu seiner Zeit war Freud ein Skandal. Mit Begriffen wie dem Ödipuskomplex ist der Vater der Psychoanalyse inzwischen längst in die Alltagskultur eingegangen. Neben einer Auswahl der wichtigsten Texte enthält das Lesebuch einen fortlaufenden Kommentar, der leichtfüßig und kenntnisreich durch das Gesamtwerk eines der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts führt.
Inhalt: ›Zum psychischen Mechanismus der Vergeßlichkeit‹, ›Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse‹, ›Trauer und Melancholie‹ und viele andere.
Der Abschluss der ungekürzten Brautbriefe-Edition: Der fünfte, abschließende Band des Briefwechsels zwischen Sigmund Freud und Martha Bernays dokumentiert entscheidende Jahre im Leben des weltberühmten Begründers der Psychoanalyse. Der Aufenthalt an der Klinik Jean-Martin Charcots in Paris prägte Sigmund Freuds Weg zum Therapeuten. Seine Briefe berühren auch die aufreibenden familiären Verstrickungen, die die Verbindung der Verlobten beinahe zerrissen hätten. Die lang ersehnte Hochzeit bildet den Schlusspunkt der intimsten Korrespondenz von Sigmund Freud.
Herausgeber sind die renommierten Freud-Forscher Gerhard Fichtner, Ilse Grubrich-Simitis und Albrecht Hirschmüller.
Die Edition besteht aus fünf Bänden: Sei mein, wie ich mir's denke (Band 1 | 2011 ) Unser Roman in Fortsetzungen (Band 2 | 2013) Warten in Ruhe und Ergebung, Warten in Kampf und Erregung (Band 3 | 2015) Spuren von unserer komplizierten Existenz (Band 4 | 2019) Dich so zu haben, wie Du bist (Band 5 | 2025)
Der vorliegende Band enthält die beiden wohl berühmtesten Krankengeschichten des Begründers der Psychoanalyse, die 1909 entstandene des »Rattenmanns« und die 1914 niedergeschriebene, aber erst 1918 veröffentlichte des »Wolfsmanns«. Der eine verdankt sein Pseudonym einer sadistischen Zwangsvorstellung, Anspielung auf eine orientalische Rattenstrafe; der andere erhielt seinen Decknamen aufgrund einer charakteristischen Angst vor Wölfen. Beide Patienten, an schwerer Neurose erkrankt, waren junge Männer, der »Rattenmann« Jurist, der »Wolfsmann« ein russischer Großgrundbesitzer. In der Behandlung des »Rattenmanns« glückten Freud tiefe Einblicke in den Mechanismus von Zwangsvorstellungen und -handlungen, in den Ambivalenzkonflikt, also den Widerstreit von Liebe und Haß, sowie in die magische Vorstellung von der »Allmacht der Gedanken«. In der Behandlung des »Wolfsmanns« hingegen fesselte ihn vor allem die Aufdeckung einer »Kinderneurose«, welche er aus den Mitteilungen des erwachsenen Patienten erschloß. Das klinische Material gab Freud Beweise für die infantile Sexualität an die Hand; überdies ermöglichte es ihm, die psychoanalytischen Konzepte des »negativen Ödipus-komplexes« sowie der »Urszene« und der »Urphantasie« zu präzisieren. Die Schriften sind nicht zuletzt Exempel der unvergleichlichen schriftstellerischen Fähigkeit Freuds, die gewaltige Stoffülle einer psychoanalytischen Behandlung in die Linearität einer Krankengeschichte zu bannen. In seiner gedankenreichen Einleitung bezeichnet Carl Nedelmann die beiden Texte zu Recht als »Dreh- und Angelpunkte der Erforschung des Unbewußten«; aus der Sekundär-literatur wird u. a. die aktuelle Kontroverse über die Verführungstheorie aufgegriffen.
Die zwischen 1884 und 1887 veröffentlichten Kokain-Schriften Freuds gehören zu seinen Frühwerken. Sie sind in einer krisenhaften Lebenszeit entstanden: dem in seiner beruflichen Existenz noch nicht gesicherten jungen Arzt war daran gelegen, mit einer aufsehenerregenden Leistung sich rasch einen Namen zu machen, um sich niederlassen, heiraten und einen Hausstand gründen zu können. Er fing deshalb an, mit dem damals in Europa noch weithin unbekannten Alkaloid Kokain Versuche an sich selbst und anderen zu machen und es bei Patienten für die Bekämpfung von Schwäche- und Verstimmungszuständen sowie bei der Morphiumentziehung einzusetzen. Zunächst anscheinend mit Erfolg, bald aber wurde ihm vorgeworfen, er habe die gefährlichen süchtigmachenden Eigenschaften des Kokains verkannt. Bis auf die erste hat Freud seine Kokain-Veröffentlichungen später selbst äußerst kritisch betrachtet; er sprach von »Allotrion« und »Jugendsünden«. In der Sekundärliteratur werden sie als der vielleicht umstrittenste Teil des Oeuvres kontrovers diskutiert. Es gibt Autoren, die in den Freudschen Selbstversuchen Vorstudien zu der in der späteren Selbstanalyse geübten Introspektion erkennen - die dosierte Einnahme der Droge habe überdies den Zugang zum eigenen Unbewußten erleichtert -; andere entdecken im Freud der Kokain-Phase einen der Begründer der modernen Psychopharmakologie. Gerade in jüngster Zeit hat es aber an vehementen Attacken nicht gefehlt: Freud habe in dieser Zeit wissenschaftlich unsolide gearbeitet und klinisch voreilig gehandelt. Der renommierte Medizinhistoriker Albrecht Hirschmüller hat die im Originalwortlaut bisher verstreuten und teilweise nie mehr nachgedruckten Kokain-Schriften nicht nur erstmals kritisch ediert; in seiner Einleitung hat er den historischen Hintergrund, auf dem Freud seine Kokain-Forschungen betrieb, so sorgsam rekonstruiert, daß es dem Leser ermöglicht wird, sich ein ausgewogenes eigenes Urteil zu bilden.
Der berühmte Essay des Begründers der Psychoanalyse
Sigmund Freud holt das Unheimliche aus der Schublade, in der man es direkt neben dem Angsterregenden und Gruseligen vermuten würde. Er betrachtet die spezielle Ausprägung von Begriff und Gehalt, indem er das Unheimliche mit dem »Heimlichen« wie dem »Heimeligen« kontrastiert. In seiner originellen Studie zu einem seinerzeit kaum erforschten Gebiet erweist sich der Psychoanalytiker auch als aufmerksamer Leser Schillers und der Romane von E. T. A. Hoffmann.
Ein Klassiker vom Urvater der Psychoanalyse
In seinem Aufsatz aus dem Jahr 1919 begründet Sigmund Freud seine Annahme einer unbewussten Seelentätigkeit. Die unbewusste Tätigkeit gilt bis heute als ein wichtiger Untersuchungsgegenstand der Psychoanalyse
Mit einer hochinteressanten Deutung von E.T.A. Hoffmanns »Der Sandmann«