Das Schweigen des Wassers

Kriminalroman
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Inhaltsangabe

Nominiert für den GLAUSER-Preis 2025 in der Kategorie »Debütroman«

»Ein Roman von einer ungeheuer subtilen Wucht, der einen einsaugt und nicht mehr loslässt.« Lucy Fricke

Ein Toter im See. Hauptkommissar Arno Groth zurück am Ort seiner Kindheit. Eine Stadt, die zu schweigen gelernt hat. Scharfsichtig und spannungsgeladen bis zum Schluss zeigt Susanne Tägder, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen. Inspiriert von einem wahren Fall.

Mecklenburg, Anfang der Neunziger: Hauptkommissar Groth wird nach Jahren im Westen zurück in seine Heimatstadt geschickt. Als Aufbauhelfer Ost soll er Kollegen in westdeutscher Polizeiarbeit schulen. Dabei hat er selbst so seine Schwierigkeiten mit den Vorschriften, seit seine Tochter gestorben ist. Auf seinen Instinkt kann er sich allerdings noch immer verlassen. Als die Leiche des Bootsverleihers Siegmar Eck aus dem örtlichen See gefischt wird, weiß Groth, dass das kein Unfall war. Warum sollte ein guter Schwimmer wie Eck im See ertrinken? Und das kurz nachdem er Groth aufgesucht und behauptet hat, er würde verfolgt? Die Kollegen wollen den Fall zu den Akten legen, doch Groth ermittelt weiter. Und stößt dabei auf eine Spur, die ihn zu einer Kellnerin im nahegelegenen Ausflugslokal und zurück zu einem ungelösten Mordfall führt.

»Tägders zwischen Poesie und Realismus schwebender Sound kann süchtig machen.« Tagesspiegel

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.09.2025
  • Autor/Autorin: Susanne Tägder
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 3. Druckaufl., 2026
  • Verlag: Tropen
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 352
  • ISBN: 9783608502923
Darum lohnt sich dieses Buch

Auftakt der Reihe um Hauptkommissar Groth

Pressestimmen
»[Ich habe] eine Autorin entdeckt, die mich ziemlich begeistert hat, […] eine ganz große Entdeckung […]. Eine unglaublich gute Erzählerin, die in einer ruhigen, sachlichen, nie ausufernden und total realistischen Art erzählt.«
Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 26. Juni 2025
»Tägder gelingt es in ihrem ersten Krimi vorzüglich, die Stimmung kurz nach der deutschen Wiedervereinigung abzubilden.« Susanne Schramm, Aachener Zeitung, 13. Mai 2024«
Susanne Schramm, Aachner Zeitung, 13. Mai 2024
»Nicht nur, dass Susanne Tägder einen Tatsachenfall für ihren neuen Roman zugrunde legt, auch im Stil, Tempo und der lange Zeit unübersichtlichen Ermittlungen gelingt es ihr, die Atmosphäre der Wendejahre, die fast allmächtige Welt der Polizei und der Stasi zu DDR Zeiten auf den Punkt zu erzählen.« Michael Lehmann-Pape, Buchtips, 29. April 2024«
Michael Lehmann-Pape, buchtips.net, 29. April 2024
»Susanne Tägder […] zeigt sich als sensible Erzählerin mit großem Respekt vor ihren vielfach gebrochenen Figuren. Ein wertvoller Roman, der sehr genau die Befindlichkeiten einer schwierigen Umbruchszeit in den Blick nimmt.« Silke Arning, SWR Kultur, 27. April 2024«
Silke Arning, SWR Kultur, 27. April 2024
»Susanne Tägder versteht es, ebenso präzise wie beiläufig zu erzählen und die großen Umbrüche nach der Wende in starken Bildern und feinsinnigen Beobachtungen einzufangen.« Silke Arning, SWR Kultur, 27. April 2024«
Silke Arning, SWR Kultur, 27. April 2024
»Wunderbar gemacht, ganz tolle Sprache. Wirklich ein richtiger Hochgenuss für Leute, die auch gerne […] literarische Krimis lesen.«
Andrea Biedermann, SWR, 24. April 2024
»[Mit großer erzählerischer Ruhe und Gespür für Timing.] Politisch brisant und hervorragend auch in der Beschreibung des Misstrauens zwischen Ost und West in den 90er-Jahren. Susanne Tägder zeigt mit ihrem ersten Krimi großes Talent, eine Geschichte nicht nur raffiniert zu entwickeln, sondern auch die politischen Umstände zu beleuchten.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 02. April 2024«
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 2. April 2024
»Tägders Sprache ist souverän rhythmisiert, sie kennt das Milieu, macht es mit feinen Details lebendig.« Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. April 2024«
Hannes Hintermeier, FAZ, 1. April 2024
»Mit einem genauen Blick für die Figuren, einer wunderbar lakonischen Sprache, beschreibt Tägder auf der einen Seite eine Welt, in der noch nichts sicher ist und alles in Bewegung.« Tobias Rapp, Der Spiegel Kultur, 27. März 2024«
Tobias Rapp, Spiegel Kultur, 27. März 2024
»Immer knapp und fokussiert, schnörkellos und treffsicher auf den Punkt gebracht - das ist Susanne Tägder.« Peter Scherrer, NDR Kultur, 18. März 2024«
Peter Scherrer, NDR Kultur, 21. März 2024
»Überzeugend, ohne parteiisch zu werden beschreibt die Autorin die dem Mordopfer widerfahrene Ungerechtigkeit. Sie porträtiert die zentralen Figuren des Romans präzise, weder holzschnittartig noch detailverloren, einfach sehr dicht. Krimifans werden bei der Lektüre keine Buchstaben, Wörter lesen, sie werden Bilder lesen.« Peter Scherrer, NDR Kultur, 18. März 2024«
Peter Scherrer, NDR Kultur, 21. März 2024
»Ein spätes, großes Debüt.« Elmar Krekeler, Die Welt am Sonntag, 17. März 2024«
Elmar Krekeler, Welt am Sonntag, 17. März 2024
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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»Susanne Tägder ist eine Meisterin der scharfen Kontur.« Juli Zeh

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Ein Junge verschwindet. Mitten in einem Wohngebiet. Hauptkommissar Arno Groth startet eine großangelegte Suchaktion, doch die Beamten tappen im Dunkeln. Dann stößt Groth auf eine Spur, die ihn zu einem ungeklärten Mordfall führt – und mitten hinein in die Abgründe und Ängste der Wendezeit.
Nach ihrem gefeierten Debüt ist Susanne Tägder zurück mit einem packenden Krimi über die Suche nach Gerechtigkeit in einer Welt voller Umbrüche.

Mecklenburg, 1992. Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, da erreicht Hauptkommissar Arno Groth ein Notruf: Im Mönkebergviertel, einer Plattenbausiedlung, verschwindet der elfjährige Matti Beck auf dem kurzen Weg zum Einkaufen spurlos. Was als Suchaktion beginnt, weitet sich schnell aus und gerät für Hauptkommissar Groth zur größten Herausforderung seines bisherigen Berufslebens. Denn Mattis Verschwinden weckt grausame Erinnerungen an einen unaufgeklärten Mordfall aus derselben Gegend. Mit den Ermittlungen war damals Kollege Gerstacker betraut – doch der wurde wegen seiner Stasi-Vergangenheit mittlerweile aus dem Dienst entlassen. Jetzt wird er dringend gebraucht. Groth gründet die Einsatzgruppe »Nachtschatten«, muss aber schon bald erkennen, dass sich hinter den Fassaden des Mönkebergs weit mehr Geheimnisse verbergen, als er ahnt.

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