
Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
Inhaltsangabe
Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 09.10.2012
- Autor/Autorin: Andreas Altmann
- Einband: Taschenbuch
- Auflage: 8
- Verlag: Piper
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 187/120/20 mm
- Seitenanzahl: 256
- ISBN: 9783492301794
»Diese Lektüre tut weh. Vom ersten Satz an. Geht unter die Haut. Ans Herz. Mehr noch an die Nieren.«
»Einer der brillantesten Reiseautoren unserer Tage.«
»Ein schonungsloser Rückblick auf eine deutsche Nachkriegskindheit.«
»Dieses Buch ist grauenhaft, abstoßend, bestialisch und zugleich überwältigend, poetisch, wahrhaftig und so verdammt richtig, dass es kaum auszuhalten ist.«
»Ein schmerzendes Buch (…).«
»Altmann beschreibt erbarmungslos, gnadenlos und schonungslos.«
»Andreas Altmann erzählt von Mißhandlungen, Demütigungen, bigotten Pfarrern und verkappten Nazis. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.«
»Ein bitteres, ein lesenswertes Buch.«
»Das Buch ist anders, als der brachiale Titel vermuten lässt, und der Autor ist sensibler, als sein Arbeiterführer- Leder- Look suggeriert. Die Schilderungen der väterlichen Gewalt und des mütterlichen Verrats sind erschütternd. Am ergreifendsten aber sind Buch und Lesung, wo er den Abgesang auf die Ehe der Eltern anstimmt.«
»Das sprachgewaltige Buch verbirgt unter der derben Oberfläche aber das zarte Geheimnis von einem, der der Hölle gerade noch entkommen konnte.«
»Altmanns Buch ist keineswegs nur eine Abrechnung mit seinem Vater (…), sondern auch eine Anklage an die katholische Kirche. (…) Das Buch lebt nicht zuletzt von seinem Nachwort, dem Epilog eines Mannes, der noch einmal davongekommen ist.«
»Altmann schreibt direkt, klar und einfach. Er beschönigt nichts.«
Herstellerinformationen
Georgenstraße 4
80799 München
DE
Email: info@piper.de

Weitere Bücher von Andreas Altmann
Reise durch einen einsamen Kontinent
Sehnsucht Leben
Wenn einer das Leben in seinen mannigfaltigen Formen in Worte fassen kann, dann ist es Andreas Altmann. Dass seine Erzählungen zum Träumen und ab und zu auch zum Schaudern anregen, hat er schon oft bewiesen. In seinem neuen Buch lässt er uns durch seine unverwechselbare Erzählkunst an Begegnungen in aller Welt teilhaben. Von Abenteuern in Acapulco zur einmaligen Eleganz von Paris, vom höchsten Gewirr in Kathmandu zu den zauberhaften Weiten Lapplands, von Megametropolen wie Shanghai und Jakarta ins paradiesische Goa – mit diesem Best-of sorgt Altmann für ganz viel Sehnsucht nach Leben.
Morning has broken
Reporter und Weltbürger Andreas Altmann erzählt in diesem Band mit seiner unnachahmlichen Sprache von prägenden Begegnungen und besonderen Erlebnissen, reflektiert über das In-der-Welt-Sein und die Abgründe der menschlichen Existenz und berichtet von außergewöhnlichen Orten, beeindruckenden Charakteren und ihren Schicksalen – inklusive der alltäglichen Absurditäten des gesellschaftlichen Lebens. Sein Blick für das Kleine und ganz Große der menschlichen Seele ergeben ein wunderbares Leseerlebnis.
Gebrauchsanweisung für die Welt
Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen.
In Mexiko
Altmanns Daseinsenthusiasmus ist mitreißend, Franz Schuh, WDR
Neben mir sitzt Platon (!), Typ gebrechlicher Großvater. Wir plaudern, und ich frage ihn, ob er glücklich sei. Bestimmt! Ja! Und warum? »¡La vida!«, das Leben sorge dafür. Kaum hat er die zwei Wörter ausgesprochen, schleudert er in einer scharfen Kurve vom Sitz. Als ich nach ihm greife, liegt er schon am Boden. Ich hieve ihn auf seinen Platz zurück, aber Platon bemerkt, dass sein Klingelgeld aus der Hosentasche flog. So suchen wir beide auf Knien nach seinem Besitz: sieben einzelne Pesos. Haben wir jede Münze gefunden, zieht wieder ein Lächeln über sein Gesicht. Keine Silbe Unmut entkommt ihm. Das Leben stimmt ihn heiter, und dass er gerade schmerzhaft auf einem verrosteten Blechboden landete, hat damit nichts zu tun. Irgendwann will Platon wissen, woher ich angereist sei, und als er es weiß, fragt er: »Bist du tatsächlich aus Paris oder kommst du aus Frankreich?« Ich umarme den 78-Jährigen, eine solche Frage ist tausend Mal sieben Pesos wert.
Frauen.Geschichten.
Frauen sind für Andreas Altmann Wundergeschöpfe: anbetungswürdig und inspirierend. Doch auch rätselhaft und manchmal furchteinflößend. In diesem Buch erzählt er von den Frauen seines Lebens, ganz gleich, ob es sich dabei um einmalige Begegnungen handelte oder längere Freundschaften. Es geht um das mitreißende und bisweilen auch anstrengende Drama zwischen Frau und Mann, die Wunder der Liebe, aber auch um Enttäuschung, Lüge, Zurückweisung, gar Szenen, die vor Gericht oder in Anwesenheit der Polizei endeten. Es sind beglückende, aber auch traurige Momente dabei, beängstigend schwere und heiter-leichte, ja, aberwitzig lustige.
Gebrauchsanweisung für das Leben
Was für ein Übermut, ein Buch mit einem solchen Titel zu schreiben: »Gebrauchsanweisung für das Leben«. Wie soll ein Autor mit dem schwerwiegendsten, dem geheimnisvollsten, dem unfassbarsten und sensationellsten Wort umgehen, das je in einer Sprache vorkam? Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn? Was ist teurer für den einen, und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Was behüten Menschen mit mehr Macht, und was vernichten sie mit gleicher Vehemenz? Das LEBEN, klar. Andreas Altmann hat es trotzdem versucht. In zentralen Begriffen umkreist er das, was das Leben ausmacht. Es geht um nichts weniger als Liebe und Schmerz, um Abenteuer und Freundschaften, Einsamkeit, Religion und den Tod, um Heimat und Sprache. Und um das Reisen und die Erlebnisse, die der Autor auf der ganzen Welt gesammelt hat. Und was immer man in diesen Text hineinlesen will, am Ende jeder Seite erinnert er den Leser an etwas, was mancher so leichtsinnig vergisst: Das Leben will belohnt werden, hat es doch gerade mich ausgesucht!
Dies beschissen schöne Leben
Andreas Altmann knüpft da an, wo sein Bestseller »Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend« aufgehört hat. Nie wieder zurück in die Provinz, das war klar, aber was will er wirklich? Die Antwort heißt: Leben. Länder und Ideen, Drogen und Frauen, Missetaten und Mönchstum. Altmann schildert seine Erfahrungen mit Schonungslosigkeit gegen sich selbst – und mit Leidenschaft und Witz.
Gebrauchsanweisung für Männer
Männerbilder, Männerkörper und männliches Selbstverständnis: Frauen, Männer und ihr Verhältnis zueinander sind zentrale Themen in Andreas Altmanns Büchern. In seinem neuesten geht es ums Mannsein: um halbwüchsige Männer und um alte, Freigeister und Muttersöhnchen, Gentlemen und Helden im Alltag; um Todesmut und Kleinmut, Herrlichkeit und Hass, Sex und Sexismus, Hilfsbereitschaft und das gnadenlose Fehlen von Empathie. Altmann schildert seine eigenen Versuche, als Mann zu bestehen. Und erzählt anhand von Begegnungen und Gesten weltweit von coolen, leidenschaftlichen, liebenden, taktvollen, großzügigen Männern, von Manieren, Stil und Stärke. Aber auch vom Gegenteil: von Rüpeln, Egomanen, Eitlen, Wichtigtuern und schlimmen Frauenverächtern.



















