Helwig Schmidt-Glintzer ist Sinologe und Publizist. Er war bis 2023 Seniorprofessor an der Eberhard Carls Universität und Direktor des China Centrum Tübingen.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 19.06.2024
Autor/Autorin: Helwig Schmidt-Glintzer
Reihe: Beck'sche Reihe, Teil 2126
Format: E-Book
Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen
Dateigröße: 1.8 MB
Auflage: 9. Auflage
Verlag: C.H.BECK
Sprache: Deutsch
Umfang: 130 Seiten
ISBN: 9783406822704
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Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Das alte China ist der Schlüssel, um die Dynamik des heutigen China zu verstehen. Helwig Schmidt-Glintzer schildert die Geschichte des Landes von den frühesten Kulturen über die Entstehung eines Einheitsreiches und die großen Dynastien und Reiche bis zur politischen und wirtschaftlichen Fremdbestimmung Chinas im 19. Jahrhundert. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Frage, wie das Land trotz regionaler Vielfalt, Spaltungen und Fremdherrschaften seit mehr als zwei Jahrtausenden seine Einheit bewahrt hat.
Das Leben Buddhas ist von Legenden und Rätseln umrankt. Helwig Schmidt Glintzer erklärt, was wir einigermaßen gesichert über den Zeitgenossen des Sokrates wissen können, und liest die klassischen Legenden rund um Geburt, Erleuchtung, Lehre und Erlöschen Siddhartha Gautamas mit frischem Blick neu. Seine wunderschön erzählte Biographie zeigt, warum es sich auch heute lohnt, dem «Erwachten» und seiner friedlichen Philosophie näherzukommen.
Siddhartha Gautama wurde vermutlich 448 v.Chr. im heutigen Nepal als Sohn eines Fürsten geboren, wuchs in einer städtischen, offenen Kultur auf, erlebte mit etwa 35 Jahren eine Erleuchtung, sammelte Gefährten und Schüler um sich und ging 368 v.Chr. ins Nirvana ein. Helwig Schmidt-Glintzer erzählt diese Lebensgeschichte auf der Grundlage der aktuellen Forschung zum Alten Indien sowie entlang der Legenden, die sich um die Gestalt des Erleuchteten ranken. Denn sie sind mehr als spätere Mythen: Sie verraten uns viel über die Zeit Buddhas und seine ursprüngliche Botschaft. Seine Philosophie richtete sich an Aufgeklärte und Interessierte aller Kasten, insbesondere an alle, die bereit waren, ihre eigene Buddha-Natur zu realisieren. Sie war keine Religion, es ging nicht um Gefolgschaft, sondern um Schülerschaft. Die einfühlsam geschriebene Biographie legt diese Dimension von Leben und Lehre des Buddha, die von der Entwicklung zur Religion mit Regeln und Riten verschüttet wurde, auf beeindruckende Weise wieder frei.