Das Herz von allem

1796 - ein deutscher Auswanderer kommt in die USA, um an einer Expedition teilzunehmen. Ein packender Abenteuerroman über Schuld und Unschuld einer jungen Nation.
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Inhaltsangabe

Johannes Gottstein flieht 1796 nach New York. Der junge Pfarrer war zu freigeistig, wurde exkommuniziert. In den frisch gegründeten USA soll «John» eine Expedition des vermögenden Oliver Hancock begleiten, der das «American Incognitum» aufspüren will – ein Mammut in einem unzugänglichen Landstrich, dessen Entdeckung Reichtum, ja ewigen Ruhm verheißt. Dreizehn Männer ziehen los, ein bunter Haufen. Sie erleben Eisstürme, Überfälle, begegnen Natives. Die waghalsige Reise fordert bald ihre Opfer. Und sie stellt alle auf die Probe, den Humanisten John genauso wie den träumerischen Idealisten Hancock, der doch Sklaven besitzt. Tiefe Konflikte brechen auf: Wem gehört die Welt? Was darf der Mensch in ihr tun? Bei den Lakota stößt die Truppe auf riesige Stoßzähne, auch hören sie von einem mysteriösen Tal. Doch je weiter sie in dieses verborgene Herzland vordringen, desto tiefer geht es auch ins Unbekannte der Seele.
Nach dem erfolgreichen Debüt «Die Unverhofften» nun der neue Roman von Christoph Nußbaumeder: Auf der legendären Lewis-und-Clark-Expedition fußend, erkundet er den Geist von Freiheit und Menschlichkeit – in einem packenden, funkelnden Abenteuer.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.08.2025
  • Autor/Autorin: Christoph Nußbaumeder
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Rowohlt Berlin
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 208/136/34 mm
  • Seitenanzahl: 448
  • ISBN: 9783737102254
Darum lohnt sich dieses Buch

Ein leuchtender, packend erzählter Abenteuerroman, der nicht besser in unsere Zeit passen könnte: Es geht um die Vereinigten Staaten kurz nach dem Unabhängigkeitskrieg Ende des 18. Jahrhunderts – und damit auch darum, welcher Geist, welche Idee diesem Land zugrunde liegt, das uns bis heute in Atem hält.

Pressestimmen
»Eine fantastische Wildwestgeschichte ... in eindrucksvollen und originellen szenischen Darstellungen und in starken Bildern.«
Cicero
»Eine frappierend zeitgenössische Erzählung über Gier, Glauben und die Brüchigkeit großer Ideen.«
Berliner Zeitung
»In der Tiefe der Vergangenheit erwächst eine große aktuelle Dringlichkeit, eine der vielen Ebenen in einem vielschichtigen und keineswegs nur historischen Roman.«
Bayern 2
»Die hohe Kunst dieses Romans ist die Sprache … Christoph Nußbaumeder findet Bilder von unglaublicher Suggestionskraft …, die der Geschichte eine geradezu existenzielle Wucht verleihen … In seinen stärksten Momenten erinnert ‹Das Herz von allem› an große Klassiker, vor allem an ‹Die Abendröte im Westen› von Cormac McCarthy … Ein äußerst gelungener historischer Roman, der viel über uns zu erzählen weiß.«
MDR Kultur
»Da ist einiges beeinander, was gerade in Sachen Amerika bewegt und diesen Roman in der deutschen Gegenwartsliteratur so ganz ungewöhnlich macht.«
Thomas Irmer, Theater der Zeit
»Man kann diesen Roman als unterhaltsame Wildwest-Robinsonade lesen, als psychologische Fallstudie oder Erinnerung an eine untergehende Welt … In jedem Fall liest man ihn mit Gewinn.«
Bonner Generalanzeiger
»Nußbaumeder hat einen packenden philosophischen Abenteuerroman geschrieben ... Eine überragende Leistung, eine mitreißende Erzählung.«
Neues Deutschland
Herstellerinformationen
Rowohlt Berlin Verlag GmbH
Kreuzbergstraße 30
10965 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Christoph Nußbaumeders Stücke sind moderne Volkstheaterstücke, in ihnen klingen die Dramentexte von Horváth, Marieluise Fleißer, Kroetz oder Martin Sperr nach. Der 1978 im bayerischen Eggenfelden geborene Nußbaumeder wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Als Erzähler ist er ein Solitär unter den jungen Dramatikern, der seine Figuren psychologisch ergründet, realitätsnahe Dialoge entwirft und dessen Schreiben durch den Anspruch geprägt ist, Gesellschaftskritik zu üben. Seit Thomas Ostermeiers Inszenierung von "Liebe ist nur eine Möglichkeit" 2006 an der Berliner Schaubühne, ist Nußbaumeder einer der erfolgreichsten Dramatiker im deutschsprachigen Raum. Zahlreiche Nachspiele erfuhr vor allem sein Erfolgsstück Eisenstein, über das die „Süddeutsche Zeitung“ 2012 schrieb: „Ein pralles, wundervolles Gespinst, knarzend und schroff, wild und ungestüm. Nußbaumeder braucht meist nur wenige Sätze, um eine Situation und die Menschen darin lebendig werden zu lassen. Schreiben kann er, Phantasie hat er.“
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