Über die Lebenskrise, die uns der fünfzigste Geburtstag schenkt
Der einst gefeierte und inzwischen als Kassengift geltende Filmregisseur Jakob wird alt und glaubt, alles verloren zu haben. Seine Karriere ist vorbei, seine letzte Beziehung über zehn Jahre her, die Haare sind grau, der Körper schwach und der Kopf ohne Ideen.
Es gibt nichts zu feiern, verkündet er dann auch am Morgen seines Geburtstages. Doch seine beste Freundin Ellen ist anderer Meinung. Sie schickt ihn auf eine Reise durch sein Leben, die er bis zuletzt für eine Kette von Zufällen hält. Es sind Begegnungen mit Menschen, die er liebte, aber verloren glaubte. Menschen, die in verschiedenen Phasen seines Lebens prägend für ihn waren.
Ein Buch über Verluste und Verzeihen, über Freundschaften, die nicht zu Ende gehen und ohne die wir nicht wären, wer wir sind. Mit tiefer Melancholie und unerschütterlicher Komik blickt ein Mann zurück auf sein Leben, das gerade erst beginnt.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 17.10.2024
Autor/Autorin: Lucy Fricke
Format: E-Book
Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen
Dateigröße: 2.2 MB
Verlag: ULLSTEIN EBOOKS
Sprache: Deutsch
Umfang: 144 Seiten
ISBN: 9783843732550
Lieferung: Sofort per Download
Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Pressestimmen
»Lucy Fricke schreibt in »Das Fest« über ein Geburtstagskind in der Midlife-Crisis. Und erzählt dabei die vielleicht schönste Liebesgeschichte der Saison.«
In einer Krise gibt es nichts Besseres als Freunde, denen es richtig mies geht.
Ein Leichendarsteller träumt vom großen Durchbruch, ein Comiczeichner vom ersten eigenen Band, eine Radiomoderatorin vom Nachwuchs, und ein Scriptgirl will nur noch seine Ruhe. Doch zum Glück ist Flucht immer eine Option. Keinesfalls absichtlich finden sich die vier Freunde im selben Kleinwagen wieder, und eine kurze Strecke wird zur großen Fahrt.
»Große Literatur zum Anschnallen.« WDR
Judith wird sechzehn und haut von zu Hause ab. Dort gibt es nur Missbrauch, Wut und Schmerzen, und davon hatte sie schon genug. Ausgerechnet sie, der alles mit »Gruppe« im Namen vorkommt wie eine ansteckende Krankheit, landet in einer Wohngruppe. Ohne Drogen, ohne Waffen, dafür an jeder Ecke etwas, das sie Hilfe nennen. Als Hoffnungslose unter Hoffnungslosen taumelt Judith durch Therapien, Aushilfsjobs und die erste Verliebtheit. Sensibel, drastisch und mit lakonischem Witz erzählt die Bestsellerautorin Lucy Fricke in ihrem Debütroman von Verlustschmerz und Aufruhr beim Abschied von einer desaströsen Jugend.
»Lucy Fricke hat aus den denkbar schlechtesten Voraussetzungen für ein amüsantes Buch etwas seltsam Wohltuendes gemacht: Ein düsteres Panorama der Hoffnung wider Wissen.« Die Welt
Der ungewöhnlichste Roman der Bestsellerautorin von Töchter und Die Diplomatin
Frida ist Geräuschemacherin, eine der Besten. Sie kann den Klang von Horror und Kriegsgetümmel imitieren. Alles hätte so weiterlaufen können, das Leben mit Robert in dem Haus vor der Stadt – wäre nicht plötzlich Jonas aufgetaucht, der junge Regisseur eines Films, dessen Tonspur abhandengekommen ist. Frida soll nach Japan, genauer: nach Kyoto reisen, um die verlorene Tonspur zu rekonstruieren. Dort allerdings warten mehr als nur technische Prüfungen auf sie. Die Begegnung mit dem jungen Takeshi bringt Fridas Welt ins Wanken. Und als sich ein schweres Beben ereignet, scheinen sich Ursache und Wirkung, Innen und Außen vollends zu verkehren.
»An Fridas Seite wandelt der Leser erst durch ein fremdes Land und dann durch ein ihr fremd gewordenes Leben, wobei sich weder in dem einen noch in dem anderen erahnen lässt, wie es hinter der nächsten Ecke weitergeht. So schön, das muss man sagen, hat man sich lange nicht mehr verlaufen.« FAZ.NET