Briefwechsel mit den Leipziger Freunden. 1955-1984

Werke. Rostocker Ausgabe. Historisch-kritische Ausgabe der Werke, Schriften und Briefe. Dritte Abteilung. Briefe (5 Teilbände)
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Inhaltsangabe
Während seines Studiums in Leipzig fand Uwe Johnson einen Freundeskreis, den er noch 1980 als »seltenes lebensgeschichtliches Geschenk« bezeichnete. Von 1955 bis zu seinem Tod 1984 wurden in diesem Kreis allein mit Johnson knapp 1.300 Briefe gewechselt, von denen bisher nur wenige veröffentlicht waren. Sie werden hier erstmals in einer vollständigen, umfangreich kommentierten Edition vorgelegt.
Während Johnson und der Sprachwissenschaftler Klaus Baumgärtner der DDR den Rücken kehrten, blieben der Sprachwissenschaftler Manfred Bierwisch, der Musikwissenschaftler Eberhardt Klemm und der Kunsthistoriker Joachim Menzhausen und wurden – ebenso wie ihre Freunde im Westen – zu Koryphäen ihrer Fächer. Sie alle kommen hier zu Wort und tauschen sich über ihre beruflichen Belange und die politischen Zeitläufte ebenso aus wie über ihre Freundschaft, ihre Reise- und Lektüreerlebnisse, ihr Leben.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.05.2027
  • Autor/Autorin: Uwe Johnson
  • Einband: Buch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 3800
  • ISBN: 9783518430705
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Diese Briefe eröffnen einen einzigartigen Einblick in Johnsons Schriftstelleralltag
  • Die Alltagswirklichkeit in einer geteilten Stadt, einem geteilten Land, einer geteilten Welt wird unmittelbar erfahrbar
  • Johnson wird als so fleißiger wie humorvoller Briefeschreiber, als so fürsorglicher wie streitbarer Freund kenntlich
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Werkausgabe in 43 Bänden

€48,00
Der 5. Kanal enthält 99 Rezensionen zum DDR-Fernsehen, die Uwe Johnson zwischen dem 4. Juni und 3. Dezember 1964 für den West-Berliner Tagesspiegel verfasst hat. Im Gegenzug druckte Der Tagesspiegel das Fernsehprogramm der DDR ab. Johnson brachte mit seiner Rezensionstätigkeit somit ein in den Zeitungen der BRD und West-Berlins zu dieser Zeit marginalisiertes Thema ins öffentliche Bewusstsein: das DDR-Fernsehen. Die Kritiken zielen auf verschiedenste Sendungen, Formate und Filme. Das Spektrum reicht von der Magazin-Sendung Prisma, die über alltägliche wie besondere Schwierigkeiten in der DDR berichtete, über den politisch gefärbten Umgang der Sendung Der schwarze Kanal mit Ausschnitten aus dem BRD-Fernsehen bis hin zur Puppenfigur des Sandmännchens. Johnson liefert vor dem Hintergrund der Fernsehkonkurrenz von DDR und BRD einen anderen Einblick in die Zeitgeschichte. Er erweist sich dabei als genauer Beobachter und als scharfzüngiger Kritiker. Der 5. Kanal erscheint als zweiter Band der Reihe Schriften in der Uwe Johnson-Werkausgabe (Rostocker Ausgabe). 1987 wurden die Rezensionen schon einmal posthum als Buch herausgebracht. Mit dem neu edierten, reichhaltig kommentierten Band können Leserinnen und Leser nun erstmals gesammelt nachvollziehen, auf welche Sendungen und Filme sich Johnson bezieht und was diese ausmachte.
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