Briefe nach Breslau

Meine Geschichte über drei Generationen
Angebot€24,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Sa, 10.10. – Mo, 12.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
HardcoverTaschenbuch
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Dort, wo Maya aufwächst, herrscht Schweigen. Die deutsche Vergangenheit, der Holocaust, den die Mutter als Cellistin im Orchester von Auschwitz überlebt – davon wird nicht gesprochen. Dennoch entkommt Maya den Verwundungen der Eltern nicht, ein stabiles Leben scheint unmöglich, sie treibt durch das London der Siebziger. Zu lange Nächte, Drogen, Schulden, die falschen Typen, eine Flucht nach Jamaika, bei der sie fast stirbt … Um zu überleben, das ist ihr schlagartig klar, muss sie das Schweigen überwinden. Sie beginnt zu schreiben: Briefe nach Breslau an die von den Nazis ermordeten Großeltern. Stück für Stück setzen ihre Worte eine Familie wieder zusammen, erzählen die Geschichte dreier Generationen im Spiegel der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts.

Dieses Buch ist der Versuch einer Rettung. Maya Lasker-Wallfisch schreibt darin an gegen die Sprachlosigkeit, mutig und gefühlvoll. Sie macht erfahrbar, wie ein transgenerationales Trauma das eigene Leben bestimmt, wie die eigene Geschichte immer abhängt, von dem, was zuvor geschehen ist.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 20.05.2020
  • Autor/Autorin: Maya Lasker-Wallfisch
  • Übersetzung: Marieke Heimburger
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 3
  • Verlag: Insel Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/146/30 mm
  • Seitenanzahl: 254
  • ISBN: 9783458178477
Darum lohnt sich dieses Buch

Transgenerationales Trauma

Pressestimmen
»[Lasker-Wallfisch] beschreibt in ... Briefe nach Breslau eindrucksvoll, wie Traumata von Überlebenden oft an Nachkommen weitergegeben werden.«
Leticia Witte, Regensburger Zeitung, 17. Juli 2025
»... ein eindrucksvolles Buch.«
Marta Kijowska, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juli 2020
»Berührende Erzählung über das nachwirkende Trauma, die Schoah überlebt zu haben.«
FOCUS, 11. Juni 2020
»Sie schildert unumwunden die brüske Art ihrer Mutter und klagt dennoch nicht an. Es ist kein Buch der Wut, der Abrechnung, des Zorns, sondern eine Erzählung der Verzweiflung, der nachgetragenen Trauer, der Zärtlichkeit. Erst durch das Schreiben, sagt die 62-jährige Maya Lasker-Wallfisch, wisse sie, wer sie sei, erst jetzt könne sie sich sehen und werde gesehen.«
Gabriele von Arnim, Deutschlandfunk Kultur, 11. Juni 2020
»Familien-Traumata vererben sich überall, auch an die Kriegskinder und Enkel in Deutschland und anderswo. Daher ist es für jeden Menschen, den die Entwicklung der kriegstraumatisierten Seelen interessiert, ein unbedingt empfehlenswertes Werk.«
Maria Ossowski, RBB radioeins, 18. Mai 2020
»Maya Lasker-Wallfisch schreibt mit ihren Briefen nach Breslau eine ergreifende Familiengeschichte – und eine moderne Theorie der Erinnerung.«
Manuel Brug, DIE WELT, 11. Mai 2020
»Ihre klugen und nicht belehrenden Briefe nach Breslau verdienen viele Leser, die neue Eindrücke und manche Erklärungen über den Holocaust und seine Opfer gewinnen mögen und darüber hinaus eine einzigartige Familiengeschichte erzählt bekommen.«
Hans Begerow, Nordwest-Zeitung, 11. Mai 2020
»Ein hochinteressantes und tief berührendes Buch.«
Münchner Merkur, 4. Mai 2020
»Mayas mutiges Buch hat das Verständnis für transgenerationelle Übertragungen, den Blick auf mehrere Generationen in historischen Kontexten, stark bereichert. Es erinnert an die gefährlichen psychologischen und politischen Hinterlassenschaften der Nazi-Diktatur und beweist, dass der destruktive Bann der Vergangenheit gebrochen werden kann.«
Alexandra Senfft, der Freitag, 16. April 2020
»Ein wichtiges Buch, das auf eindringliche Weise deutlich macht, wie sich der Holocaust nicht nur auf die Überlebenden, sondern auch auf die zweite Generation ausgewirkt hat, auf die Kinder der Überlebenden, die nichts über die Familiengeschichte wussten, da ihre Eltern sie vor dem Wissen um das Grauen der Shoah schützen wollten und daher lange Zeit geschwiegen haben.«
Doris Hermanns, aviva-berlin.de, 15. April 2020
»Briefe nach Breslau ist ein Buch, das berührt. Maya Lasker-Wallfisch schreibt einfühlsam und schafft es, ein sensibles Thema lebendig zu porträtieren.«
Peter Sawicki, Deutschlandfunk
Herstellerinformationen
Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@insel-verlag.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Maya Lasker-Wallfisch

Ich schreib euch aus Berlin

€24,00

Die Briefe erweckten sie zum Leben. Indem Maya an die von den Nazis ermordeten Großeltern schrieb, entstand eine Beziehung über die Katastrophe des 20. Jahrhunderts hinweg. Für Maya begann danach ein neues Leben, in einer neuen Stadt, eine neue Mission: den Ort, von dem das Verhängnis seinen Ausgang nahm, zu verwandeln, in ein Zuhause, eine befriedete Heimat. Dazu geht Maya auf die Suche nach der jüdischen Vergangenheit und Gegenwart Berlins: Friedhof Weißensee, Pestalozzistraße, Gleis 17 im Grunewald … Im Spiegel dieser Orte und im Zwiegespräch mit den Großeltern rettet sie sich, ihre Familie, ihre jüdische Herkunft.

Nach dem viel beachteten Erfolgsbuch Briefe nach Breslau folgt mit Ich schreib euch aus Berlin ein neues transgenerationales Abenteuer. Maya Lasker-Wallfisch erringt sich ein Zuhause an einem fast unmöglichen Ort. Sie legt ein Zeugnis davon ab, was Wunden bewirken, im Guten wie im Schlechten.

Zum Buch