Briefe an Poseidon

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Inhaltsangabe
Meisterhaft beherrscht Cees Nooteboom die Kunst, hinter den kleinen Dingen die großen Weltfragen aufblitzen zu lassen. So führt etwa eine zufällige Strandbegegnung zur Frage, ob ein kleiner Junge der Spiegel sein kann, in dem das eigene Alter verfliegt. Die Pflanzen im mediterranen Garten des Autors wiederum kümmert das wenig, sie führen ihr eigenes Leben. Und die Agave, die vermutlich mit mexikanischem Akzent spricht, verfolgt ohnehin eine nur ihr bekannte Mission. Nootebooms Korrespondenz mit dem Meeresgott bezaubert: Verspielt und tiefernst, lakonisch und poetisch, lässt sie das Erzählte in einem klaren, warmen Licht erscheinen.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.02.2014
  • Autor/Autorin: Cees Nooteboom
  • Übersetzung: Helga Beuningen
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 193/121/16 mm
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783518464946
Darum lohnt sich dieses Buch

Mit zahlreichen Abbildungen

Pressestimmen
»Nootebooms Briefe an Poseidon sind ein weltläufiges, charmantes Gespinst aus 23 Kapiteln mit Notaten und Aussagen – letztlich durchstreift der Autor 2000 Jahre Kulturgeschichte um den antiken ›Erderschütterer mit dem Dreizack.‹«
Grit Schorn, Aachener Zeitung, 22. Oktober 2014
»Eines der schönsten Geschenke für jemanden, der gerne liest.«
Arno Widmann, fr.de, 20. Dezember 2012
»Ein buntes, geheimnisvolles Sammelsurium, in dem sich Cees Nooteboom einmal mehr als großartiger Stilist und metaphysischer Denker mit Phantasie und Tiefgang präsentiert.«
Stefan Meetschen, Die Tagespost, 8. Dezember 2012
»Die unbeantworteten Briefe an den Meeresgott rahmen eine lose Folge von Reflexionen über Alter und Endlichkeit, Zeit und Ewigkeit und ihre Spiegelungen in einer ob ihrer Flüchtigkeit stets kostbarer werdenden Gegenwart ... So ist dieses dokumentierte Schreiben ehrlich und von großer Offenheit geprägt ...«
Astrid Kaminski, Frankfurter Rundschau, 22. November 2012
»Von dieser literarischen Götterspeise sollte man kosten.«
Bernd Graff, Süddeutsche Zeitung, 12. November 2012
»Leichtsilbig und rastlos wechselt er zwischen dem Reich der Wissenschaften und dem Reich der Mythen, um mit dem ›Arsenal‹-Blick des Mythischen auf die Realität zurückschauen zu können. Aus dieser kreativen Denkbewegung heraus entstehen kostbare Miniaturen, in denen das Faust-Thema anklingt: Was ist es, was diese Welt im Innersten zusammenhält?«
Deutschlandfunk Kultur, 30. Oktober 2012
»Cees Nooteboom . . . ist mit den Briefe an Poseidon, ein kleines Meisterwerk gelungen, das sich liest wie die Flaschenpost eines einsamen Inselbewohners: Botschaften, die mit keiner Antwort mehr rechnen.«
Klara Obermüller, NZZ am Sonntag, 30. September 2012
»Ein Blickkünstler, einer, der die Dinge verwandelt in eine Sprache, die schön ist und leuchtet.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Poetisch und klug.«
DIE ZEIT
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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