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Hörbuch Download
Dateiformat:MP3
Inhaltsangabe
Der Stadtfiaker kam im kleinen Trab auf seinen Standplatz zurück. Sein zufriedenes, braunes Gesicht hellte sich noch mehr auf als er sah, dass er alleine den Standplatz beherrschte ... Eine kuriose Wiener Geschichte die Jung und Alt zum Schmunzeln bringt.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 01.07.2023
Autor/Autorin: Eduard Pötzl
Gelesen von:Franz Suhrada
Format: Hörbuch-Download
Dateiformat: MP3
Verlag: AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH
Sprache: Deutsch
Abspielbar auf: Abspielbar in MP3-kompatiblen Apps, Smartphones und Playern.
Spieldauer: 9 Minuten
ISBN: 9783991552925
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Mit dem "Herrn Nigerl" schuf Pötzl einen Charakter des Wiener Spießers und mit dem "Gigerl" den eines Schürzenjägers. 1925 wurde ihm zu Ehren die Josef-Friedl-Gasse in Eduard-Pötzl-Gasse umbenannt.
Wenn wir auch noch nicht die Gelegenheit hatten uns mit den Ansichten und Gewohnheiten des Herrn von Nigerl so eingehend zu beschäftigen, wie es dieser merkwürdige Mitbürger verdienen würde...
Eine kuriose Wiener Geschichte die Jung und Alt zum Schmunzeln bringt.
Eduard Pötzl, Pseudonym: Kleinpetz, (17. März 1851 - 20. August 1914 in Mödling) war ein österreichischer Journalist und Feuilletonist.
Eduard Pötzl war bis 1871 Eisenbahnbeamter bei der Kaiser-Franz-Josefs-Bahn, arbeitete aber dann als Journalist zunächst bei den Wiener Neustädter Nachrichten. Ab 1874 war er Redakteur bei der Wiener Tageszeitung "Neues Wiener Tagblatt". Pötzl schrieb Humoresken auf das Leben in Wien und war als Meister der Lokalskizze bekannt. Mit dem "Herrn Nigerl" schuf Pötzl einen Charakter des Wiener Spießers und mit dem "Gigerl" den eines Schürzenjägers.
Als Mark Twain Wien 1897 besuchte, wurde Pötzl zur wichtigsten Wiener Bezugsperson des US-amerikanischen Autors. Nach Peter Payer waren Pötzl und sein Umfeld Teil der aristokratisch-bürgerlichen Ringstraßengesellschaft. Karl Kraus und Pötzl standen einander sehr ambivalent gegenüber.
1925 wurde ihm zu Ehren die Josef-Friedl-Gasse in Eduard-Pötzl-Gasse umbenannt. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 0, Reihe 1, Nummer 71).
Erzählungen: Beim Tierarzt, Das Schiedsgericht, Bisgoterl, Der 1268er, Herr Nigerl und sein Hut, Augenzeugen
Dienstmann Nummer 1268 offeriert sich als ausgezeichneter Tänzer für den heurigen Karneval ... Eine kuriose Wiener Geschichte die Jung und Alt zum Schmunzeln bringt.
In dem Straßenbahnwagen, der um die neunte Abendstunde aus den weingesegneten Gefilden von Hernals gegen die Stadt klingelte, saß ein glücklicher Mensch. Sein rundes Gesicht strahlte im satten Rot der Freude ... Eine kuriose Wiener Geschichte die Jung und Alt zum Schmunzeln bringt.
Als ich eintrat, erzählt unser Freund Ernst, lies ein Diener der so mürrisch aussah wie ein alter Wagen, die Tür hinter mir offen. Na wo ist er denn?, fragte er nach einer kleinen Weile. Wer?, sagte ich. Na ihr Hund ... Eine kuriose Wiener Geschichte die Jung und Alt zum Schmunzeln bringt.
Da wundern sich die Leute, erzählt unser Freund Ernst, das in den Zeitungen Irrtümer vorkommen … wenn man aber einmal selbst zusieht wie sich ein bestimmter Vorfall in den Augen der Anwesenden entstellt und in die abenteuerlichsten Formen kleidet, dann versteht man erst wie schwer es den Berichterstatter der Journale sein mag für ihre Leser die Wahrheit zu ergründen ... Eine kuriose Wiener Geschichte die Jung und Alt zum Schmunzeln bringt.