Alberta empfängt einen Liebhaber

Roman | »Grandios geschrieben...« Marcel Reich-Ranicki
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Taschenbuch
Inhaltsangabe
Alberta liebt Nadan, den Astrophysiker, dessen Lebensgrundsätze so wohlgeordnet scheinen wie seine gebügelten Schlafanzüge. In den siebziger Jahren begegnen sie sich zum ersten Mal, glauben sich auf ewig zu lieben, brennen in den Achtzigern gemeinsam durch, finden aber selbst einige Jahre später nicht zueinander. Denn »Liebe im Kopf ist leichter als Liebe im Leben«, und die Welt von Frauen und Männern ist, so scheint es zumindest, nicht dieselbe.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.11.2013
  • Autor/Autorin: Birgit Vanderbeke
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 3
  • Verlag: Piper
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 187/120/11 mm
  • Seitenanzahl: 128
  • ISBN: 9783492303880
Herstellerinformationen
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Das Muschelessen

€12,00

Aus dem Kanon der Gegenwartsliteratur: eine vermeintliche Familienidylle zerfällt
Ein Berg Muscheln steht im Mittelpunkt dieser zeitlos kraftvollen Erzählung. In der Küche ist zum Abendessen gedeckt, nur einer fehlt: der Vater und Patriarch, der die Familie nach seiner Vorstellung mit Zucht und Strenge zusammenhält. Frau und Kinder sitzen bereits zu Tisch.

Und je länger sie warten, desto freier fühlen sie sich, in seiner Abwesenheit aufzubegehren. Denn der Abend hatte schon falsch angefangen – außer dem Vater mag niemand von ihnen Muscheln. 

Mit ungestümer Erzählkraft und unverkennbarem Stil seziert Birgit Vanderbeke den erdrückenden Geist der späten Nachkriegsjahre und schafft damit ein Stück Literatur, das über 30 Jahre nach seinem Erscheinen fest zum Kanon der deutschen Gegenwartsliteratur gehört.  

Birgit Vanderbecke erhielt für ihre Erzählung den Ingeborg-Bachmann-Preis

Mit einem Auszug daraus betrat sie 1990 als junge Autorin erstmals die literarische Bühne und wurde dafür in Klagenfurt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. 

»Am Ende der Erzähung wandert ein ideologischer Grundpfeiler des Bürgertums auf den Müll: die Idee der Familie. Das Idyll der Geborgenheit und Sicherhei erweist sich als Mischung aus Heiliger Inquisition, Sträflingsgaleere und Gummizelle.« die tageszeitung

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