Abschied

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Inhaltsangabe

Julian Barnes ist im Januar 2026 achtzig Jahre alt geworden. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte die Kontrolle darüber behalten, wie man auf dieses Leben blicken wird. 

Als Julian Barnes erfährt, dass er eine Krankheit hat, die für ihn tödlich sein kann, aber nicht sein muss, heißt das für ihn, die Dinge zu ordnen. Was zählt im Leben, welche Lebensphase war wichtig, oder trügt die Erinnerung? Er nimmt Abschied, indem er den Anfang und das vermeintliche Ende dieses außergewöhnlichen Schriftstellerlebens erzählt – und eine fiktive Geschichte, in der auch ganz viel Julian Barnes steckt. 

Eine literarische, ehrliche Bilanz, ein Blick zurück und nach vorn von Julian Barnes, dem großen englischen Romancier, der sich vielleicht mit diesem Buch vom Schreiben verabschiedet. Schließlich weiß man nie, wann genau das eigene Leben endet.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 08.04.2027
  • Autor/Autorin: Julian Barnes
  • Übersetzung: Gertraude Krueger
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783462060188
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Ein bewegendes Porträt des Komponisten Schostakowitsch, ein eindringliches Bild eines Lebens, zerrissen zwischen künstlerischer Integrität und politischer Konformität. Dieser meisterhaft verdichtete Künstlerroman stellt die zeitlose Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Macht – und besitzt heute eine traurige Aktualität.

Im Mai 1937 wartet der Komponist Dmitri Schostakowitsch jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen ihn abholen. Um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen, harrt er dort aus, gefangen in einem Albtraum aus Angst und Ungewissheit.

Einst schien der Diktator sich für Schostakowitschs Musik zu interessieren, doch dann verließ er abrupt die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Von da an ist der Komponist ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch pures Glück entgeht er den stalinistischen Säuberungen, doch um welchen Preis? Was bedeutet es für einen Künstler, seiner kreativen Freiheit beraubt zu sein? Kann wahre Kunst unter einem totalitären Regime überleben?


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