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Young-Adult-Dystopien: Zukunftsentwürfe, die zum Widerspruch anstiften
Dystopien erzählen von Gesellschaften, in denen etwas grundsätzlich schiefgelaufen ist: Ressourcen sind knapp, ein Regime bestimmt über Leben und Tod, Erinnerungen werden gelöscht. In der Young-Adult-Variante stehen Jugendliche im Zentrum, die das System zuerst durchschauen und dann herausfordern. Das macht diese Bücher zu Abenteuerromanen und zugleich zu Gesprächsanlässen über Gerechtigkeit, Macht und Verantwortung.
Die Reihen, die das Genre geprägt haben
Suzanne Collins' Tribute von Panem und James Dashners Maze-Runner-Bände Die Auserwählten haben eine ganze Lesergeneration geprägt und werden mit Vorgeschichten fortgesetzt. Neal Shustermans Scythe-Reihe denkt eine Welt ohne Tod zu Ende, Ben Olivers The Loop und Rachel Wards Numbers verbinden Dystopie mit Thriller-Tempo. Dazu kommen deutschsprachige Stimmen wie Franzi Kopka und Kirsten Boie.
Utopie, Science-Fiction oder Dystopie?
Utopien entwerfen eine bessere Welt, Dystopien deren Kehrseite, und beide arbeiten mit Mitteln der Science-Fiction. Wer Raumfahrt und Technik in den Vordergrund stellen möchte, findet mehr davon unter Fantasy und Science-Fiction. Wer die Spannung ohne Zukunftsszenario sucht, greift zu den Young-Adult-Thrillern.
Womit anfangen?
Wer das Genre neu entdeckt, startet am besten mit einer abgeschlossenen Reihe wie Panem oder Scythe und liest sich dann zu den aktuellen Einzelbänden vor. Angekündigte Vorgeschichten und Fortsetzungen stehen bei den Young-Adult-Vorbestellern; Romantasy, Liebesgeschichten und alle weiteren Richtungen versammelt die Young-Adult-Übersicht.
























