Uwe Rüttgers
Packend, erbarmungslos, hochspannend: Ein historischer Abenteuerroman über die erste Weltumsegelung — erzählt von dem Mann, den die Geschichte fast vergessen hat. Sevilla, August 1519. Fünf Schiffe, 270 Männer, ein Auftrag des spanischen Königs: einen Westweg zu den sagenhaften Gewürzinseln finden. An Bord steht Enrique — Sklave, Dolmetscher, Eigentum — neben einem Mann, den die Welt einst als Helden feiern wird: Ferdinand Magellan. Was als Expedition zu Ruhm, Macht und Reichtum beginnt, wird zu einem Albtraum. In den Stürmen Patagoniens zerbrechen Männer und Schiffe. In der Stille der Antarktis frisst der Hunger sich durch die Mannschaft. In der Nacht der Dolche schlagen die Kapitäne zu. Und Magellan, der Genie und Größenwahn nicht trennen kann, antwortet mit Hinrichtungen am Mast. Während die Männer an Bord ihren Kommandanten fürchten, sieht Enrique mehr als sie alle. Er dolmetscht, beobachtet, schweigt — und überlebt. Bis er begreift, dass er der Einzige an Bord ist, der diese Gewässer nicht nur fürchtet, sondern kennt. Dass er der Einzige ist, dem die Sprache der Inseln gehört, zu denen sie segeln. Dass er — der Sklave — am Ende mehr Macht über das Schicksal dieser Reise hat als der Mann, der sie befiehlt. Drei Jahre später kehrt ein einziges Schiff nach Sevilla zurück. Achtzehn Männer überleben. Ihr Anführer Magellan ist tot, ermordet auf einer fernen Insel. Was zwischen August 1519 und September 1522 wirklich geschah, schrieb kein Chronist auf. In diesem Roman wird es erzählt — in der Stimme eines Mannes, der freier war als alle, die ihn besaßen. Für Leser von Stefan Zweig, Daniel Kehlmann und Laurence Bergreen. Ein Buch über Genie und Verrat, über die Kosten der ersten Weltumsegelung — und über die Frage, wer in einer Welt aus Befehl und Gehorsam wirklich frei ist.
Zuletzt erschienen
Magellan - Genie. Tragik. Verrat.
Uwe Rüttgers
- Format
- E-Book
- Erscheinung
- 07.05.2026
- Preis
- €6,99

