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Ulysses S. Grant

Ulysses S. Grant war der Mann, der den Bürgerkrieg für die Union entschied – und einer der ungewöhnlichsten Feldherren der amerikanischen Geschichte. Der Sohn eines Gerbers, gescheitert als Farmer und Kaufmann, steigt binnen weniger Jahre zum Oberbefehlshaber sämtlicher Unionsarmeen auf und wird später 18. Präsident der Vereinigten Staaten. In seinen „Persönlichen Erinnerungen” erzählt Grant sein Leben in eigenen Worten: die Jugend in Ohio, die Ausbildung in West Point, den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg, den mühsamen Aufstieg vom unbekannten Regimentskommandeur zum Sieger von Fort Donelson, Shiloh und Vicksburg – bis hin zu den blutigen Feldzügen der Wilderness und jenem Apriltag 1865, an dem General Lee bei Appomattox die Waffen streckt. Grant schreibt nüchtern, unaufgeregt und ohne jede Selbstverherrlichung – ein Ton, der die Memoiren bis heute von den meisten Feldherrnerinnerungen unterscheidet. Kein Geringerer als Mark Twain, zugleich Grants Verleger und persönlicher Freund, verglich das Werk unmittelbar mit Julius Cäsars „Commentarii de Bello Gallico” und rühmte dessen Klarheit, Schlichtheit und die faire Schilderung von Freund und Feind. Sein Urteil blieb bündig: „ein großes, einzigartiges und unübertreffliches literarisches Meisterwerk”. Verfasst todkrank und gegen die Zeit ankämpfend, wurden die Memoiren so zu einem der bedeutendsten Werke der amerikanischen Literatur- und Militärgeschichte. Diese Einschätzung teilten spätere Kritikergenerationen. Der Literaturkritiker Edmund Wilson urteilte 1962, es handle sich um das beste Werk seiner Art seit Caesars Feldzugsberichten, und der britische Militärhistoriker John Keegan nannte es 1987 „die aufschlussreichste Autobiografie eines Oberbefehlshabers in jeder Sprache”. Auch Gertrude Stein zeigte sich tief bewegt, Matthew Arnold würdigte Werk und Autor in einem vielbeachteten Essay, und Gore Vidal bescheinigte Grant einen Verstand ersten Ranges, der sich auf jeder Seite zeige. Bis heute werden die Memoiren in einem Atemzug mit Caesars Commentaries und Winston Churchills „The Second World War” genannt – als eines der seltenen Werke, in denen ein tatsächlicher Oberbefehlshaber seinen eigenen Krieg selbst und literarisch meisterhaft beschrieben hat. Dieses Werk vereint beide Bände der Memoiren – von Kapitel I bis zum abschließenden Rückblick – in einer neuen, vollständigen deutschen Übersetzung.

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Ulysses S. Grant

von Ulysses S. Grant

Ulysses S. Grant war der Mann, der den Bürgerkrieg für die Union entschied – und einer der ungewöhnlichsten Feldherren der amerikanischen Geschichte. Der Sohn eines Gerbers, gescheitert als Farmer und Kaufmann, steigt binnen weniger Jahre zum Oberbefehlshaber sämtlicher Unionsarmeen auf und wird später 18. Präsident der Vereinigten Staaten. In seinen „Persönlichen Erinnerungen” erzählt Grant sein Leben in eigenen Worten: die Jugend in Ohio, die Ausbildung in West Point, den Mexikanisch-Amerikanischen...
Format
E-Book
Erscheinung
22.07.2026
Preis
€3,99

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Cover: Ulysses S. Grant (E-Book)