Sina Azodi ist Politikwissenschaftler und Assistenzprofessor für Politik des Nahen Ostens an der Elliott School of International Affairs der George Washington University. Er ist Programmleiter des Masterstudiengangs Nahoststudien. Dr. Azodi erwarb seinen Doktortitel in Staatswissenschaften und Internationaler Politik an der University of South Florida.
Am Anfang stand die Begeisterung für eine neue saubere Energiequelle und Bewunderung für den Fortschritt des Westens. Wie konnte sich daraus ein dauerhafter Brennpunkt der Weltpolitik entwickeln? Nahostexperte Sina Azodi zeichnet das Atomprogramm des Iran nach: von der US-Unterstützung in den 1950er-Jahren über Revolution und Atomabkommen bis zum US-Ausstieg. Freigegebene Akten, iranische Quellen und exklusive Interviews zeigen: Die nukleare Strategie des Iran überdauerte mehrere Regime und folgt der Logik von Sicherheit durch Abschreckung.