Sidonie-Gabrielle Colette, geboren 1873 im Burgund, kam als jugendliche Schönheit vom Lande nach Paris. Nach dem Erfolg ihrer Claudine-Romane begann für sie eine wilde Zeit in den Pariser Kabaretts. Nach Mitsou und Chérie feierte sie mit Die Katze und Gigi weitere Erfolge. Ihre Romane und Erzählbände sind in einer Gesamtauflage von über vier Millionen erschienen. Als erster Frau in Frankreich wurde Colette nach ihrem Tod 1954 ein Staatsbegräbnis zuteil.
»Das menschlichste Herz der französischen Literatur« Die bekannte französische Autorin erzählt hier vor allem von Katzen und Hunden, aber auch von einem Eichhörnchen, einem Papagei, Echsen, Goldfischen und Vögeln. Die Geschichten sind mit leichter Feder geschrieben, voller Zuneigung beobachtet und dabei nie sentimental oder gar kitschig. Nur wenigen Schriftsteller*innen von Rang ist das Kunststück gelungen, Tiere in ihrer Beziehung zum Menschen darzustellen und ihnen doch ihre rätselhafte Eigenheit zu belassen. Colette ist eine faszinierende Meisterin dieses Fachs. Zeitlos modern beschenkt sie uns mit ihrer staunenden Liebe für alles Lebendige. »Die Geschichten sind spannend, teils herzzerreißend, mal lustig, mal erschreckend, regen zum Nachdenken an und halten den Leser fest am Buch.« Die Katzen-Postille »Die Schriftstellerin schafft es, das Verhalten der Katzen, die auf diesen Seiten zum Leben erwachen, so wunderbar treffend darzustellen, als dächten und sprächen sie selbst.« livredepoche.com Die feministische Vorreiterin und Urheberin etlicher autobiografisch geprägter Geschichten musste zeitlebens um die ihr zustehende Anerkennung kämpfen Colette schrieb im frühen 20....