Salah Naoura, geboren 1964 in Berlin, studierte Germanistik und Skandinavistik in Berlin und Stockholm. Seit 1995 arbeitet er als freier Übersetzer und Autor und erhielt mittlerweile zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Deutschen Jugendliteraturpreis und zuletzt den Ulla-Hahn-Literaturpreis für "Das Schloss der Smartphone-Waisen".
Entführung, Kunstraub, Feenzauber und eine ganze Tüte Himbeerbonbons Willkommen im ersten und einzigen Wohnheim für Smartphone-Waisen. Hier leben Kinder, deren handysüchtige Eltern versehentlich von Klippen stürzten oder vom Zug erfasst wurden. Klingt traurig? Ist es auch. Aber Leo, Tara, Kalli, Bhavani und Bodhi lassen sich davon nicht unterkriegen. Als das baufällige Waisenhaus abgerissen werden soll, müssen sie ein neues Zuhause suchen. Perfekt wäre das Schloss der alten Hermine. Doch ihr fieser Sohn will daraus ein Luxushotel machen. Also schmieden die fünf einen wahnwitzigen Plan: Sie entführen Hermines Enkel – mit Hypnose, einem geklauten Luxusauto und jeder Menge Himbeerbonbons. Und weil sie schon mal dabei sind, lassen sie auch noch ein wertvolles Gemälde mitgehen. Was kann da schon schiefgehen? Eine bunt zusammengewürfelte Truppe aus fünf Waisenkindern, die man sofort ins Herz schließt : Tara, die selbsternannte Fee, der strickende Fast-Erwachsene Leo, die beiden blitzschnellen Taschendiebe Bhavani und Bodhi, und Kalli, der Junge mit Alien-Paranoia Ob fieser Immobilienhai oder Mafia-Granny : Die...