Regula Venske, 1955 in Minden geboren, wurde für ihre Romane und Erzählungen mit dem Oldenburger Jugendbuchpreis, dem Deutschen Krimipreis und dem Lessing-Stipendium des Hamburger Senats ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Roman Marthes Vision.
»Zwar musste sie sich jedes Mal aufs Neue überwinden, wenn sie die erste Schnecke des Tages zerschnitt, aber schon bei der zweiten zeigte sich ihre Übung. Mit der Zeit gewann man eben doch eine gewisse Routine, selbst in den schrecklichsten Dingen.«Romy, eine Psychotherapeutin mit eigenwilligen Methoden, scheint mühelos in die Seelen anderer zu blicken, doch ihr eigenes Leben entgleitet ihr zusehends. Während sie versucht, das Chaos zu ordnen, erschüttern brutale Morde Hamburg, Amsterdam, Berlin und London. Wer ist der Killer, der Bibelzitate auf verstörende Weise in die Tat umsetzt? In einem Spiel aus Schuld und Sühne verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Wahnsinn. Wird Romy erkennen, wie nah die Gefahr wirklich ist?