Philippe Buchet, geboren am 7. mai 1962, arbeitet in Paris und Reims als freier Illustrator, bis er sechs Jahre für eine Gesellschaft Lehrmittel in Form von Comics herstellte. Nach dem ersten gemeinsamen Projekt mit Morvan, "Nomad", arbeiteten sie gemeinsam an mehreren Kurzgeschichten für die Zeitschrift "Dragon" und einem Sciencefiction-Projekt. Das Ergebnis ist "Sillage", eine der erfolgreichsten Sci-Fi-Serien in Deutschland, Frankreich und vielen anderen Ländern. Seit 2004 zeichnen Buchet und Morvan auch für die Szenarien der Spin-off-Serien zu "Sillage", "Nävis" (gezeichnet von Munuera) und "Chroniken von Sillage" (gezeichnet von vielen verschiedenen Künstlern) verantwortlich. Für "Spirou und Fantasio" des Teams Morvan und Munuera entwirft Buchet die Maschinen, Roboter und anderen technischen Geräte.
Ein mittelalterliches Königreich, das plötzlich über Hightech-Waffen verfügt: Nävis fliegt in eine Falle, die jemand sehr genau vorbereitet hat. Auf einem Planeten, der noch in Ritterzeiten lebt, tauchen hochmoderne Waffen auf. General Rib Wund sollte das Arsenal sicherstellen und den gefangenen Juaiz befreien, doch er landet selbst in Ketten. Der Herrscher dieser Welt weiß erstaunlich viel über Sillage, jene riesige Raumflotte, in der Hunderte Spezies zusammenleben. Nävis erhält die Mission herauszufinden, wer wirklich hinter der Krone steckt. Nävis ist der einzige Mensch in einem Verbund aus tausenden Alienvölkern. Sie ist aufsässig, sturköpfig und hat einen Gerechtigkeitssinn, der ihr regelmäßig Ärger einbringt. Space Opera trifft Ritterwelt: Der Kontrast aus Plasmawaffen und Burgmauern treibt die Spannung, weil hier jemand bewusst mit Technologie eine ganze Kultur manipuliert! Heldin mit Ecken: Nävis handelt nach eigenem Kompass statt nach Befehl, das macht sie zu einer der eigenwilligsten Figuren der SF-Comicszene. Farbstarke klare Linie: Buchets durchgezeichnete Welten, ausgefallene Kreaturen und weite Panoramen laden zum langen Verweilen...