
Peter Fauser
Peter Fauser war bis 2013 Professor für Schulpädagogik und Schulentwicklung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wissenschaftlicher Leiter des 1989 von ihm zusammen mit Hildegard Hamm-Brücher gegründeten Wettbewerbs »Demokratisch Handeln« und des Entwicklungsprogramms für Unterricht und Lernqualität (E.U.L.E., 2006–2014). Er ist Mitinitiator und war mehrere Jahre Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises. Zusammen mit Gundela Irmert-Müller hat er die Imaginata Jena, eines der ersten deutschen Science-Zentren, gegründet und bis 2017 geleitet. Er ist Autor und Co-Autor zahlreicher Publikationen; zuletzt erschien von ihm »Verständnisintensives Lernen. Theorie, Erfahrungen, Training«.
KI statt Bildung? Eine Kampfansage
Hardcover
Wider die Enteignung des Lernens Was geschieht mit Kindern, Jugendlichen oder Studierenden, wenn sie sich dem Sog der allgegenwärtigen KI-Agenten überlassen oder der Suggestion der Sozialen Medien erliegen? Ihre angeborene Neugier, die Lust, die Wirklichkeit zu erobern, verstehen zu wollen, auch wenn es schwierig wird – all das verkümmert. Das Gehirn, so dramatisch das klingt, baut ab. »Künstliche Intelligenz« ist wie eine kognitive Droge, die extrem schnell abhängig machen kann: weil sie uns Arbeit abnimmt, schlau zu machen verspricht und uns ohne eigene Anstrengung gut aussehen lässt. Was ist zu tun? Reichen Verbote? Oder müssen wir die Grundlagen der Bildung und das, wofür die Schule einmal erfunden wurde, ganz neu bestimmen? Peter Fauser und Harald Lesch haben genug. Ihr Buch ist eine Kampfansage gegen die digitale Enteignung des Lernens. Was brauchen Kinder und Jugendliche, um in einer digitalisierten Welt zu bestehen, die der eigenen Erfahrung, dem eigenen Denken, Fühlen, Irren, den Boden entzieht? Bildung muss den ganzen, den leibhaftigen Menschen...
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