
Paul Lafargue
Paul Lafargue, geboren 1842 in Santiago de Cuba, emigrierte 1851 mit seiner Familie nach Frankreich, wo er von Karl Marx, dessen Tochter Laura er später heiratete, seine politische Schulung erhielt. Nach dem Fall der Pariser Kommune ging die Familie bis 1882 ins Exil nach Spanien und England. Im selben Jahr gründete er die erste marxistische Partei Frankreichs. 1911 beging er gemeinsam mit seiner Ehefrau Selbstmord.
Das Recht auf Faulheit und Die Religion des Kapitals
Hardcover
Work-Life-Balance für alle! - Ein satirischer Angriff auf unsere Arbeitsmoral Wenn das Recht auf Arbeit zum Recht auf Elend zu werden droht, heißt es, sein ›Recht auf Faulheit‹ einzufordern! Paul Lafargues gleichnamiges Pamphlet aus dem Jahr 1880 ist keineswegs nur aus historischer Sicht interessant: Allzu leicht lässt sich die Ausbeutung des Proletariats zu Zeiten der Industrialisierung auf die Situation der leistungsorientierten und Burn-out-bedrohten Gesellschaft der Gegenwart übertragen. Auch die in diesem Band enthaltene Satire ›Die Religion des Kapitals‹ ist mit spitzer Feder geschrieben und offenbart rasch verblüffende Aktualität. Für mehr Work-Life-Balance seit 1880! Zwei erstaunlich aktuelle Pamphlete von Paul Lafargue, einer der wichtigsten französischen Denker des Sozialismus: »Das Recht auf Faulheit« und »Die Religion des Kapitals« Für Fans der Känguru-Chroniken, die es genau wissen wollen Satirisch, politisch, radikal: Der Aufsatz von Karl Marx' Schwiegersohn ist das Lebensmotto für Marc-Uwe Klings kommunistischen WG-Mitbewohner »Die kapitalistische Moral, eine jämmerliche Kopie der christlichen Moral, belegt das Fleisch des Arbeiters mit einem feierlichen Bannfluch:...
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