Nadine Winnen wurde 1991 geboren und ist im schönen Rheingau aufgewachsen. Mittlerweile ist sie der Liebe wegen nach Darmstadt gezogen. Dort lebt sie mit ihrem Partner, ihrer Tochter und ihren zwei Meerschweinchen zusammen. Nach einem Publizistikstudium hat es sie ins Online-Marketing verschlagen. Während sie in ihrem Job oft mit Zeichenbeschränkungen zu kämpfen hat, kann sie als Autorin ihrem Hang zu verschachtelten Sätzen, ausschweifenden Beschreibungen und romantischen Geschichten ausleben. In ihrer Freizeit verschlingt sie Bücher und bereist leidenschaftlich gern fremde Länder.
Manche Wunden können erst heilen, wenn wir unsere Herzen wieder öffnen Seit einem großen Verlust vor vier Jahren engagiert sich Claire ehrenamtlich als Sterbebegleiterin in einem Hospiz in Québec. Zu ihren Patientinnen gehört Eleonore, eine warmherzige ältere Dame, die Claire sofort ins Herz schließt. Anders sieht es mit deren Enkelsohn Henri aus, der plötzlich aus Paris zurückkehrt. Er ist weit davon entfernt, das Schicksal seiner Großmutter zu akzeptieren, und so geraten er und Claire immer wieder aneinander. Erst als sie hinter die Fassade des anderen blicken, weicht die Spannung einer tiefen Verbundenheit. Inmitten von Trauer und Abschied weckt Henri in Claire den Wunsch, sich nach Jahren der Stille wieder für das Leben zu öffnen. Als Eleonores Zeit abläuft, stehen beide vor der Frage: Hat ihre Liebe eine Zukunft, wenn ein Ozean sie trennt?