Manfred Bomm feiert mit diesem 22. Roman über den Kommissar August Häberle sein 20-jähriges Autoren-Jubiläum. Viele Geschichten basieren auf Ereignissen, die sich so oder in ähnlicher Weise zugetragen haben. Als Journalist, der er bis zum Ruhestand war, hat er die Arbeit von Polizei und Justiz beruflich verfolgt. Seine Leser schätzen deshalb seine detailgenauen Schilderungen, die bodenständigen Geschichten und die gesellschaftskritischen Bemerkungen seines Kommissars. Bomms Bemühen, mit Hilfe der Kriminalunterhaltung zum Nachdenken anzuregen, wird auch in seinem Roman „Eine Minute nach zwölf“ deutlich, der außerhalb der Häberle-Reihe erschienen ist.
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Ohne Betäubung
von Manfred Bomm
Ein verhasster Routinebesuch beim Zahnarzt endet für den pensionierten Kommissar August Häberle im blanken Chaos, als ein Pharmavertreter in der Praxis nach einer Tasse Kaffee tot zusammenbricht. Während alle Anwesenden den Zahnarzt verdächtigen, den eine enge Freundschaft mit dem Toten verband, die zuletzt an dunklen Machenschaften zerbrochen ist, wittert Häberle - trotz frisch gezogenem Zahn und abklingender Betäubung - eine ganz andere Fährte, deren Verfolgung sich als gefährlicher entpuppt als...