Katharina von Ruschkowski, geboren 1981, lebt mit Mann und ihren beiden Töchtern auf ihrem Bauernhof in Ostwestfalen, mitten in Deutschland und doch ab vom Schuss. Sie wollte darum – eigentlich – nur weg: Studium im Ruhrgebiet (Journalistik, Geschichte und ein bisschen Physik), Ausbildung beim WDR in Köln, Redakteurin und Redaktionsleiterin bei ›GEOlino‹/›GEOlino extra‹ in Hamburg. Seit 2016 arbeitet sie als freie Journalistin – mittlerweile mehrfach ausgezeichnet (u.a. mit dem ›Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus‹). Sie erzählt gern Wissenschaftsgeschichten in Magazinen und im Radio. Mag die Langstrecke, laufend, recherchierend, schreibend.
Ein Jahrhundert Familie, Vieh und Felder Als ihre Oma Thea vor 100 Jahren geboren wird, ist ihr Bauernhof einer von vielen im ostwestfälischen Dorf. Heute sind noch drei übrig. Und auch der Familienhof, »Krosmeyer« genannt, steht ohne Nachfolger da. Die Autorin entscheidet sich, zusammen mit ihrem Mann Arne auf den Hof zurückzukehren, den sie eigentlich hinter sich lassen wollte. Als die beiden ihn auf Bio umstellen wollen, winken die Eltern ab. Plötzlich geht’s ums große Ganze, ums Lebens- und ums Generationenwerk. Der Wert eines Hofs bemisst sich in Hektar, aber auch in den Geschichten seiner Menschen. Katharina von Ruschkowski erzählt sie. Und zeichnet über Generationen hinweg die Biografie ihres Bauernhofs und zugleich den Wandel in der Landwirtschaft nach.