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Grigori Kanowitsch

Grigori Kanowitsch wurde 1929 als Sohn eines jüdischen Schneiders in Jonava, einem kleinen Ort unweit der litauischen Stadt Kaunas, geboren. Noch während seines Slawistikstudiums begann er zu schreiben. Er veröffentlichte Gedichtbände, Romane, Filmszenarien, Theaterstücke und übersetzte. Mit seinen in russischer Sprache geschriebenen Romanen setzte er dem vom Aussterben bedrohten litauischen Judentum ein Denkmal. Seine Romane erschienen in zwölf Sprachen. Vielfach wurden sie in Litauen, Israel und Russland ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er 2014 den Litauischen Nationalpreis für Kunst und Kultur. Seit 1993 lebte er mit seiner Frau in Israel, wo er 2023 starb. In deutscher Sprache sind erschienen: „Kerzen im Wind“ (auch unter dem Titel „Ewiger Sabbat“), „Tränen und Gebete der Einfältigen“, „Sklaven winkt kein Paradies“, „Ein Zicklein für zwei Groschen“ und "Kaddisch für mein Schtetl".

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Zuletzt erschienen

Ewiger Sabbat

Grigori Kanowitsch

»Ich bin kein jüdischer Schriftsteller, weil ich russisch schreibe, kein russischer Schriftsteller weil ich über Juden schreibe, und kein litauischer Schriftsteller, weil ich nicht litauisch schreibe.« Grigori Kanowitsch (Grigorijus Kanovicius) ist ein Autor zwischen den Sprachen: In Litauen geboren, ist das Jiddische seine Schtetl-Muttersprache. Das Russische eignete er sich als Dreizehnjähriger an, dem Genozid entkommen nach Kasachstan. In seinem literarischen Werk, übersetzt in zwölf Sprachen, vergegenwärtigt er immer wieder das...
Format
Hardcover
Erscheinung
10.03.2014
Preis
€38,00
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Buchcover von 'Ewiger Sabbat' - Gebundene Ausgabe von Grigori Kanowitsch