
Fumio Yamamoto
Fumio Yamamoto arbeitete in einer Investmentfirma, bis sie begann, Romane und Essays zu schreiben. Der Durchbruch gelang ihr mit »Eine unvernünftige Frau« (1998), ausgezeichnet mit dem Yoshikawa-Eiji-Literaturpreis. Ihr Erzählband »The Dilemmas of Working Women« gewann 2000 den Naoki-Preis; ihr letzter Roman »Rotations and Revolutions« (2020) erhielt 2021 den Shimasei-Literaturpreis und den Chūō-Kōron-Preis. Ihre Tagebücher über den Umgang mit Bauchspeicheldrüsenkrebs fanden ebenfalls große Resonanz. Yamamoto starb 2021 im Alter von 58 Jahren in Karuizawa.
Eine unvernünftige Frau
Roman · Hardcover
Der große Bestseller aus Japan – eine der aufregendsten Stimmen einer neuen Generation japanischer Schriftstellerinnen. Minazuki steckt fest. Die geschiedene Bento-Verkäuferin und Teilzeit-Übersetzerin bewegt sich vorsichtig durchs Leben, verfolgt von den Fehlern, die ihre Ehe zerstörten. Dann begegnet sie Itsuji – einem gefeierten Autor. Als er sie in sein Leben verwickelt, als Geliebte und Assistentin, betritt Minazuki gefährlichen Boden. Ihre Neigung zur Selbstaufgabe sollte sie zur Vorsicht mahnen. Stattdessen stürzt sie sich in das Abenteuer – selbst als sie spürt, wie ihr die Kontrolle entgleitet. Mit dunklem Humor und psychologischer Präzision erzählt Fumio Yamamoto von einer Frau, die ihrer eigenen Zerstörung entgegengeht, um einen Neuanfang zu finden. »Eine große Wegbereiterin, die die Welt der japanischen Literatur, fast unmerklich, für immer verändert hat. Eine Schriftstellerin, die stets an der Seite japanischer Frauen stand – und die Spannungen zwischen Körper, Begehren und gesellschaftlichen Erwartungen sichtbar macht. Dass ich keine weiteren neuen Werke von Fumio Yamamoto lesen kann, ist mein größtes Unglück.«...
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