DINO MINARDI ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Der ausgebildete Psychologe ist im Rheinland tätig und hat beruflich wie privat lange Zeit in Norditalien verbracht. Ein Espresso für den Commissario ist sein erster Kriminalroman.
Endlich Frühling in der Lombardei! Nach einigen Monaten Elternzeit steht für Marco Pellegrini von der Polizia di Stato in Como der erste Arbeitstag an. Noch ehe er die Questura erreicht, wird er zum Hafen gerufen, um mit einem Schnellboot weit in den Norden zu fahren. Eine Fahrt über den glitzernden See ist nicht die schlechteste Art, beruflich wieder durchzustarten. Schade nur, dass ihn in Gravedona eine Leiche erwartet. Das Appartement der toten Seniorin ist verwüstet, Schmuck und Bargeld wurden jedoch zurückgelassen. Und auch privat überschlagen sich die Ereignisse: Gemeinsam mit seiner Schwester hat der Commissario eine alte Villa gekauft. Dreihundert Quadratmeter bieten Platz für beide Familien, und die Casa Marcella ist nur wenige Gehminuten vom Albergo der Eltern entfernt – mit einem atemberaubenden Blick auf den See. Doch kaum haben die Renovierungsarbeiten begonnen, wird im Keller ein menschliches Skelett gefunden. Gerade erst zurück im Dienst, muss Pellegrini gleich in zwei Fällen ermitteln.