Die Geheimnisse des Graphischen Viertels
Bücher aus der Reihe: Die Geheimnisse des Graphischen Viertels
Das Haus der Bücher und Schatten
Baltikum, kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Tiefer Schnee und endlose Wälder schneiden ein Herrenhaus von der Welt ab. Hierher reist die junge Lektorin Paula Engel aus Leipzig, um das Manuskript des Schriftstellers Aschenbrand einzusehen. Paula und ihr Verlobter Jonathan begegnen einem faszinierenden Exzentriker, der ein dunkles Mysterium wahrt.
Leipzig, 1933. Im legendären Graphischen Viertel rettet der von den Nazis entlassene Kommissar Cornelius Frey einem Mädchen das Leben. Bei ihrem Abschied flüstert sie »Sie weinen alle im Keller ohne Treppe«. In der nächsten Nacht liegt sie ermordet neben einem toten Polizisten. Auf der Spur des Mörders kämpft Cornelius sich zurück in seinen alten Beruf und stößt auf ein Netz aus Okkultisten und Verschwörern, Freimaurern und Fanatikern. In welcher Verbindung standen sie zu Paula und Jonathan, die vor zwanzig Jahren spurlos im Baltikum verschwanden?
Das Antiquariat am alten Friedhof
Leipzig, 1930: Inmitten unruhiger Zeiten versammeln sich vier junge Männer in einem Antiquariat im Graphischen Viertel. Alle sind Söhne aus gutem Haus, alle sind vom Leben gelangweilt. Statt ihrem Studium nachzugehen, gründen Felix, Vadim, Julius und Eddie den »Club Casaubon«. Getrieben von ihrer Leidenschaft für Literatur und der Lust am Abenteuer werden sie zu Bücherdieben, spezialisiert auf kostbare, okkulte Bände. Doch als Eddies rätselhafte Schwester Eva zum Club stößt, werden sie immer tiefer in die Pläne erbarmungsloser Mächte hineingezogen.
Fünfzehn Jahre später: Nach dem Krieg arbeitet Felix als Bibliothekar für die Amerikaner, um Millionen geraubter Büchern zu katalogisieren. Seine Mission führt ihn zurück in das zerstörte Leipzig. Die Freunde von damals sind verschollen – oder nicht wiederzuerkennen. Und ist Eva wirklich tot? Während die Stadt unter dem Druck der nahenden sowjetischen Besatzung steht, gerät Felix in ein Netz aus Verrat und tödlichen Geheimnissen, das seinen Ursprung in den finstersten Winkeln seiner Vergangenheit hat.
Das Alphabet der Masken
Leipzig, die Bücherstadt. 1930. In der Bibliothek ihres Stiefvaters stößt Amalia Lux auf sieben Exlibris mit der Darstellung mysteriöser Masken, signiert mit »L. Gora«. Als mehrere Morde geschehen, fällt der Verdacht auf Amalia, die als Kind gegen ihren Willen aus den Kolonien nach Deutschland gebracht wurde. Welche Verbindung gibt es zwischen den Exlibris und den Toten? Plötzlich selbst eine Gejagte, macht Amalia sich auf die Suche nach der verschollenen Künstlerin.
Monaco, die Stadt ohne Buchhandlungen. 1970. Der Student Timm soll für eine greise Baronin das Leben einer geheimnisvollen Malerin recherchieren. Gemeinsam mit einer Ballerina, die nicht mehr tanzen kann, und einem exzentrischen Autor, der nicht mehr schreiben will, stößt Timm auf die Spur einer geraubten Bibliothek und rührt an Geheimnissen, die vierzig Jahre lang begraben lagen.
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