Claire Kilroy (1973) wuchs in einem kleinen Fischerdorf nördlich von Dublin auf. Sie kann sich nicht an eine Zeit erinnern, als sie nicht Schriftstellerin werden wollte. Für ihr Debüt wurde sie mit dem Rooney Prize for Irish Literature ausgezeichnet. Sie studierte am Trinity College und lebt heute in Dublin. Ihr Roman »Kinderspiel« stand auf der Shortlist des Women's Prize for Fiction.
Ein Aufschrei, eine Anklage, eine wütende Liebeserklärung an das Muttersein Soldier hat ihr erstes Kind bekommen. Ihr Mann geht zur Arbeit, trainiert in der Garage seine Muskeln und steht ihr mit guten Ratschlägen zur Seite. Sie scheint auf einem anderen Planeten gelandet und erinnert sich nur vage an Dinge wie Schlaf oder an die Frau, die sie einmal gewesen ist. Wie kann man vor Liebe überschäumen und gleichzeitig so unglaublich wütend sein? Sind alle Frauen so schlecht auf die Realität der Mutterschaft vorbereitet? Während Soldier ihren einsamen Überlebenskampf am Rande des Wahnsinns führt, rettet sie die Begegnung mit einem alten Freund, der selbst Vater von drei Kindern ist. Denn einen Freund kann sie gerade wirklich gebrauchen. So sehr, dass man fast glauben könnte, sie hätte ihn sich herbei geträumt. Claire Kilroy schafft in ihrem Roman »Kinderspiel« eine unvergessliche Heldin, deren Liebe zu ihrem kleinen Sohn mit der brennenden Wut auf alle kollidiert, die sie damit allein lassen. »Dieser Roman ist...